Mit der JUG Saxony auf dem JavaLand 2016.

Über dem Park liegt noch der Charme des vergangenen Winters, noch(!) kreischt hier keiner im Zero-G-Roll von “Black Mamba” und dennoch versammeln sich mehr als 1200 Leute vor dem Eingang “Berlin”. Phantasialand ist für vier Tage JavaLand. In diesem Jahr bereits die dritte Ausgabe der iJUG-Konferenz und wieder ist die Gemeinde derer, die sich auf den Weg nach Brühl gemacht haben ordentlich angewachsen. Die offizielle Begrüßungsformel “Jatumba!” auf den Lippen, stürze ich mich für die JUG Saxony ins Getümmel.

Aber was erwartet mich in dieser Welt zwischen Fahrgeschäften und so vielen Java-Enthusiasten? Vor allem einmal wirklich die “Community zum Anfassen”. Wunderbar zu sehen wie sich hier im JavaLand der Austausch zwischen den vielen Teilnehmern, den zahlreichen Speakern und den JUGs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ganz selbstverständlich entwickelt. Es ist einfach super entspannt und immer wieder ergeben sich interessante Gespräche. Ich mache also für die JUG Saxony ein paar Überstunden im “JUG-Café” und spendiere meinen Gesprächspartnern ganz sächsisch das ein oder andere “Schälchen Heeßen”. Danke an alle, die da waren. Ich freue mich schon jetzt, wenn ich den einen oder anderen auf der nächsten JUG-Veranstaltung treffe.

Natürlich ging es nicht nur um Gespräche bei leckerem (koffeinhaltigem) Heißgetränk. Getragen wird das JavaLand von einem erstklassigen und wirklich prall gefüllten Vortragsprogramm. Es fällt tatsächlich oftmals schwer sich zwischen parallel stattfindenden Sessions zu entscheiden. Und ganz im Zeichen der aktuellen Trends gab es natürlich die geballte Ladung Microservices. Natürlich war auch die Weiterentwicklung der Java-Plattform ein Thema, dass entsprechend viel Raum einnahm. Und so hatte ich das Vergnügen, Vorträgen mit einer Reichweite bis Java 10 zu lauschen. Fast schon Ehrensache, dass wichtige JSR-Leads vor Ort waren und sich so muntere Diskussionen über die Ausgestaltung der einen oder anderen technischen Neuerung entspinnen konnten.

Fazit? Gut war’s! Allen, die nicht dabei sein konnten sei gesagt: Auch 2017 öffnet das JavaLand wieder seine Pforten. Und weil das noch ´ne Weile hin ist, freue ich mich schon jetzt, euch alle im September auf dem JUG Saxony Day zu sehen. Ist “um die Ecke” und bis 15. April habt ihr auch noch die Gelegenheit, das Programm mitzugestalten und dem Call for Papers zu folgen.

Bis dahin!
– Tobias

Mit jQAssistant in Wien

Vorträge auf Konferenzen und in User Groups erfüllen zwei wichtige Rollen: Zuallererst geht es natürlich darum, das eigene Thema dem anwesenden Fachpublikum zu präsentieren. Fast interessanter ist es jedoch, mit den Teilnehmern ins Gespräch zu kommen: man erhält unmittelbares Feedback zum präsentierten Ansatz und muss sich teils messerscharfen Nachfragen und Kritiken stellen, die widerum dabei helfen, den eigenen Ansatz zu validieren und die eigenen Argumente zu schärfen.

Das Konferenzjahr 2016 wurde mit einem Ausflug nach Wien eröffnet. Dort ergaben sich gleich zwei Möglichkeiten für den Kontakt mit dem Publikum: Am Abend des 18. Januar präsentierte ich jQAssistant im Rahmen eines gemeinsamen Meetups der Enterprise Java Group Wien und der Graph Database Austria vor einer Zuhörerschaft, die sich vorwiegend aus Architekten und Entwicklern zusammensetzte. Wir verbrachten zwei sehr intensive Stunden mit Präsentation, Demonstration und Diskussionen, die vor der eindrucksvollen Kulisse der Wiener Hofburg wie im Fluge vergingen.

An den folgenden beiden Tagen fanden in Wien die Software Quality Days 2016 statt. Oliver Fischer (E-Post Development GmbH) und ich waren mit unserem Vortrag “Clean Structures – Kommunikation von Architektur- und Designregeln” Teil des offiziellen Vortragsprogrammes. Inhaltlich beschäftigt sich dieser mit den Frage, warum die Definition und die Durchsetzung von Strukturierungsregeln auf verschiedenen Ebenen in größeren Projekten unabdingbar ist, woran Ansätze wie Peer-To-Peer-Kommunikation oder Wikis scheitern und wie jQAssistant Lösungsmöglichkeiten durch ausführbare Entwickler-Dokumentation sowie unmittelbares und vor allem verständliches Feedback bei Regelverletzungen liefern kann. Die Diskussionen im Anschluß zeugten von einer sehr positiven Rezeption unserer Ideen. In persönlichen Gesprächen danach konnten wir sehr spannende Anregungen aufgreifen. Komplettiert wurde der positive Eindruck durch zahlreiche weitere interessante Vorträge im Konferenzprogramm. Fazit? Die Reise nach Wien lohnte sich auch abseits seiner Sehenswürdigkeiten und Kaffeehäuser!

Slides zum Vortrag:
“Clean Structures – Kommunikation und Durchsetzung von Architektur- und Designregeln” (PDF, 1 MB)

Weihnachtsstimmung bei buschmais und der JUG Saxony

Am 09. Dezember 2015 trafen wir uns in der SLUB Dresden zur 70. JUG Saxony Veranstaltung, die gleichzeitig die diesjährige Weihnachts- und damit die letzte Veranstaltung im Jahr 2015 sein durfte. Wie schon seit einigen Jahren schmückt buschmais die Weihnachtsveranstaltung thematisch aus. So hieß es diesmal: „Mind the Gap – Architektur vs. Code“ mit Dirk und Oliver Fischer (E-Post Development GmbH). Das vorgestellte Tool jQAssistant sorgte anschließend für guten Gesprächsstoff. Da das aktuelle Wetter wenig weihnachtlich ist, trug – gemäß der Tradition – leckerer Glühwein aus der SLUB Lounge und Dirk im Weihnachtsdress für ein wenig wollige Stimmung bei. Die Slides und Fotos zum Vortrag stellen wir unter dem Blogpost zur Verfügung. Besten Dank an alle Teilnehmer, die JUG Saxony und die SLUB Dresden für den tollen Abend.

Mit der Weihnachtsveranstaltung geht auch für uns ein bewegendes und erfolgreiches Jahr zu Ende. Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich für das gute Miteinander und das entgegengebrachte Vertrauen bedanken.

Wir wünschen allen ein besinnliches Weihnachtsfest sowie ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

LUBA_Logo_150px Auch in diesem Jahr möchten wir wieder einen regionalen Verein mit einer Spende unterstützen. Wir haben uns erneut für den LUBA Dresden e.V. entschieden, der sich dafür einsetzt, Herzenswünsche von benachteiligten Dresdner Kindern und Jugendlichen zu erfüllen.



Slides und Fotos zum Vortrag “Mind the Gap – Architektur vs. Code”
Download “Mind The Gap – Architektur vs. Code”

Feedback, Fragen und Anregungen zu jQAssistant dürfen gern auf folgenden Kanälen kundgetan werden:

Github: https://github.com/buschmais/jqassistant
Google Group: https://groups.google.com/forum/#!forum/jqassistant
Stackoverflow: http://stackoverflow.com/questions/tagged/jqassistant
Twitter: www.twitter.com/jqassistant

Alle Infos zum Tool: http://jqassistant.org

JUG Saxony Day 2015 – ein kleiner Rückblick.

Der JUG Saxony Day 2015 war auch in diesem Jahr wieder eine sehr gelungene Konferenz. Am 02. Oktober 2015 lud der JUG Saxony e.V. zum zweiten Mal in die Fakultät Informatik der TU Dresden zum Wissensaustausch und Networking der regionalen Java-Community ein. Mit insgesamt 200 Teilnehmern, 30 Sessions, einer Keynote und 10 Ausstellern war der JUG Saxony Day wieder ein spannender Tag. Wir waren als Premiumsponsor und mit zwei Vorträgen am Start: Dirk Mahler mit “Abbildung von Architekturkonzepten in Codestrukturen” und Peter Herklotz mit “Vert.x, das bessere Node.js!“. Beide Vorträge wurden zu den drittbesten Vorträgen des Programmes gewählt. Vielen Dank, das freut uns! Der erste Platz ging an Mirko Seifert (DevBoost GmbH) mit “Fifty Shades of Red – Oder wie man es schafft, dass Entwickler (endlich) unter ihrer eigenen (schlechten) Software leiden müssen.” Herzlichen Glückwunsch! (>>Vortragsranking) Nach dem Vortragsprogramm gab es auch in diesem Jahr tolle Preise zu gewinnen. Neben aktuellen Fachbüchern wurden auch Gutscheine für Thalia und Cyberport verlost. Anschließend ging es in den Citybeach Dresden zum gemütlichen Ausklang. Wir freuen uns auf den JUG Saxony Day 2016!

Nachfolgend ein Kurzbericht von Peter Herklotz:

Der 2. JUG Saxony Day ist vorüber und war für mich, wie schon letztes Jahr, durch die familiäre Atmosphäre geprägt. Neben großartigen Vorträgen über agiles Projektmanagement, Code Qualität oder auch Lizenzrecht, hielt der Tag vor allem interessante Gespräche mit ehemaligen Projektkollegen und anderen Besuchern bereit. So konnte ich an einem Konferenztag, durch die Sessions, einen Blick in die Zukunft von Java werfen aber auch, im Austausch mit den Besuchern, am Puls der Zeit lauschen. Besonders gefreut hat mich in dieser Umgebung einen eigenen Vortrag halten zu dürfen. Und auch die innere Aufregung wich schnell dank dem netten und interessierten Publikum. Zurück bleibt eine Melange aus Eindrücken, die noch lange nachwirken wird und viel Vorfreude auf den nächsten JUG Saxony Day schafft.

Ein paar Fotos des JUG Saxony Days 2015:

Die Slides unserer Vorträge zum Download:

Download Abbildung von Architekturkonzepten in Codestrukturen (PDF)

Download Vert.X, das bessere Node.js (PDF)

Java Mission Control

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Download Java Mission Control

Die Entwicklung ist abgeschlossen. Alles ist gut getestet und schon ist die Anwendung im Produktivbetrieb. Schön, wenn jetzt alles stabil läuft. Und was wenn nicht? Dann heißt es möglichst schnell mit Analyse-Ergebnissen aufzuwarten. Was führte wann und warum zu Abweichungen im Verhalten der Anwendung? Ohne repräsentative Datenbasis und ein entsprechend aufeinander abgestimmtes Tooling kommt man jetzt schnell ins Schwitzen. Gut zu wissen, dass in Oracles JDK mit Java Mission Control eine geradezu perfekte Toolkette für solche Fälle bereits vorhanden ist.

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