Agilität heißt permanente Modernisierung

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Geschäftliche Anforderungen ändern sich kontinuierlich und Softwaresysteme müssen dem Rechnung tragen. Während neue Features oft noch mit vertretbarem Aufwand hinzugefügt werden können, wird es zur Herausforderung, wenn Eigenschaften wie fehlende Wartbarkeit oder mangelnde Skalierbarkeit den wirtschaftlichen Nutzen zunehmend relativieren und die bestehende Systemarchitektur in Frage stellen.

Die Verwendung des Begriffs „Legacy-System“ löst zum gleichen Zeitpunkt zwei gegenläufige Reaktionen aus: Bewunderung sowie Mitleid mit dem Betroffenen. Wartung und Erweiterung von Anwendungen, die über Jahre, vielleicht schon Jahrzehnte gewachsen sind, die Generationen von Entwicklern gesehen haben, gelten als schwierig und aufwändig. Auf der anderen Seite steht aber die Tatsache, dass genau diese Systeme oft das unentbehrliche Rückgrat betrieblicher Abläufe darstellen, in denen wertvolles Wissen über die fachliche Domäne und den damit verbundenen Prozessen kodiert ist.

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Weihnachtlicher Jahresausklang mit der JUG Saxony in Dresden

 

Ein Donnerstag im Dezember ist für uns in jedem Jahr ein besonderer Tag: Die JUG Saxony Weihnachtsveranstaltung, zu der wir stets mit einem Vortrag am Start sind. Und in diesem Jahr bereits zum 10. Mal in Folge!

„Die Glaskugel hat ausgedient, wir machen Software Analytics“ – Das Thema des Vortragsabends ist in aller Munde. Unsere Kollegen Dirk Mahler und Stephan Pirnbaum wissen, wie über Jahre gewachsene monolithische System modernisiert werden können und welche tragende Rolle dabei Software Analytics spielen. Slides und Fotos findet ihr am Ende dieses Beitrages. Die Weihnachtsveranstaltung fand am 13. Dezember 2018 in der Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB Dresden) statt. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern, bei der JUG Saxony und bei der SLUB Dresden für den schönen Vortragsabend.

Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich bei unseren Kunden, Geschäftpartnern, Kollegen, Freunden und Familien für ein angenehmes und gelungenes Jahr bedanken und wünschen allen ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

In diesem Jahr unterstützen wir den ColumbaPalumbus e. V. und die Integrationswerkstätten Niederlausitz in Senftenberg mit einer Spende.

Fotos zum JUG Saxony Weihnachtstreffen:

Slides zum Vortrag:
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JavaLand 2019:
Lasst uns einen Monolithen (z)erlegen!

Am 21. März 2019 findet im Phantasialand Brühl der JavaLand Schulungstag statt. Wir sind mit einem spannenden Workshop dabei:

Lasst uns einen Monolithen (z)erlegen!

Trainer:
Dirk Mahler und Stephan Pirnbaum

Termin:
Donnerstag, 21. März 2019, 09:00 – 17:00 Uhr

Abstract:
Die Verwendung von Microservices hat sich als moderner, flexibler und skalierbarer Architekturstil etabliert. Was aber bei neuen Projekten einfach umzusetzen sein mag, ist für Legacy-Systeme eher Traum als Realität. Zu groß sind die Hürden, einen Monolithen überhaupt auf einen Stand zu bringen, auf dem es sinnvoll ist, über eine Zerlegung nachzudenken.

Der Workshop nimmt die Teilnehmer auf eine Reise, auf welcher ein reales, in Java implementiertes monolithisches E-Commerce-System getrieben durch geschäftliche Anforderungen schrittweise in eine Microservices-Struktur überführt wird. Dabei werden interaktiv typische Probleme aufgedeckt, Lösungsansätze sowie ihre Anwendbarkeit diskutiert und natürlich auch umgesetzt.

Zur JavaLand:
Vom 19. bis zum 21. März 2019 findet die JavaLand 2019 statt. Den Teilnehmern erwartet ein spannendes Vortragsprogramm mit internationalen Top-Rednern und eine Menge Aktivitäten von der Community. Beim anschließenden Schulungstag kann das neue Wissen direkt in die Praxis umgesetzt werden.

Ticketbuchung:
Buchen Sie Ihr Ticket für den Schulungstag oder für die gesamte Konferenz auf der Webseite der JavaLand und sichern Sie sich bis zum 15. Januar 2019 günstige Early-Bird-Preise.

Dein System: Das unbekannte Wesen?

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Wir haben täglich mit über Jahre gewachsenen Softwaresystemen zu tun, welche so komplex und undurchdringlich sind, dass sie die Bezeichnung „Unbekanntes Wesen“ verdienen, das Stichwort ist hier oft Monolith. Das Hauptproblem: ein Großteil unserer Arbeitszeit fließt in das reine Verstehen solcher Monster, ohne dass wir produktiv etwas an der Anwendung ändern. Klar, es ist an der Zeit der Refaktorisierung, also wieder Struktur in das System zu bringen. Was sich so einfach anhört, birgt aber viele Gefahren. Diese sind zum einen technischer Natur: Wie soll die Zielstruktur aussehen? Stimmt meine gedachte Architektur mit der realen überein? Welche Komponenten gibt es und wie sollen sich die einzelnen Klassen diesen zuordnen? Welche Auswirkungen hat das Herauslösen von einer identifizierten Komponente? Aber auch wirtschaftliche Aspekte sind wichtig zu betrachten: Wie weise ich nach, dass eine Refaktorisierung für die zukünftige Arbeit wirtschaftliche Vorteile bringt? Wie kann der Aufwand und damit die Kosten möglichst geringgehalten werden? Was kann ich tun, um weiterhin lieferfähig zu bleiben? Beide Listen lassen sich vermutlich endlos weiterführen. Deswegen soll dieser Artikel einen Weg aufzeigen, wie mit dem SAR-Framework, einem Tool im jQAssistant-Universum, die bestehenden Strukturen analysiert und die Ergebnisse zur Beantwortung zahlreicher Fragen genutzt werden können.

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