Nachhaltiger Erfolg durch kontinuierliche Investition

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Die Bedeutung von Software für die Abwicklung betrieblicher Geschäftsprozesse ist einem fundamentalen Wandel unterworfen. Unternehmen verschaffen sich Wettbewerbsvorteile oft nur noch durch Individualsoftware. Die Wartung und Weiterentwicklung dieser betrieblicher Anwendungssysteme wird dabei das prägende Thema der nächsten Jahre werden.

Software ist heutzutage bei der Erstellung von Produkten und Dienstleistungen im betrieblichen Kontext unentbehrlich. Bis zum Ende des letzten Jahrhunderts zog Standardsoftware in viele Unternehmen ein, übernahm dort betriebliche Funktionen und sorgte für Kostenvorteile. Dennoch befindet sich dieser Ansatz im Wandel. Begonnen hat dieser Prozess bereits vor langer Zeit mit der Erkenntnis, dass Alleinstellungsmerkmale am Markt mit Standardsoftware nicht dauerhaft zu erzielen sind. Beschleunigt wurde jener Wandel in den letzten 10 Jahren. Die Stichworte sind hier Digitalisierung, Cloud Computing, Big Data und Industrie 4.0.

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Das war die JavaLand 2019

Die 6. JavaLand fand vom 19. – 21. März 2019 im Phantasialand in Brühl statt. Wir, das sind mein Kollege Dirk Mahler und ich, waren diesmal als Schulungspartner mit unserem Workshop „Lasst uns einen Monolithen (z)erlegen!“ dabei. Das Thema hat einen Schmerzpunkt getroffen – in kürzester Zeit war der Workshop ausgebucht.

Unseren Teilnehmern zeigten wir anhand eines realen, in Java implementierten E-Commerce-Systems, wie es gelingt, einen unstrukturierten Monolithen zielsicher und risikoarm zu einem strukturierten Modulithen zu refaktorisieren und anschließend Fachlichkeiten als eigenständige Microservices bereitzustellen. Dabei deckten wir interaktiv typische Probleme auf und zeigten Lösungsansätze und deren Anwendbarkeit. Die zahlreichen Herausforderungen, die es auf diesem Weg zu meistern gilt, und die verschiedenen Lösungsmöglichkeiten sorgten für angeregten Austausch während des Workshops.

Wir waren bereits an beiden Konferenztagen vor dem Schulungstag vor Ort. Die Location, das Phantasialand in Brühl bei Köln, kombinierte wieder auf einzigartige Art und Weise den Konferenzalltag mit zahlreichen Fahrgeschäften und Communityveranstaltungen. Über 2.000 Teilnehmer sorgten stets für gut gefüllte Räume und, besonders wichtig bei einer Konferenz, für viele interessante Gespräche zu aktuellen Themen.

Das Konferenzprogramm offerierte eine breite Palette an Themen. Angefangen bei Container-Technologien, Cloud- und Infrastrukturthemen bis hin zur Softwarearchitektur und der Analyse von Softwareanwendungen gab es für jeden Geschmack etwas Passendes. Besonders auffällig war dabei das vielfältige Angebot an Vorträgen über die Modernisierung und fachliche Zerlegung von Monolithen – Themen, die wir auch mit unserem Workshop bedienen konnten. Als Beispiel seien hier der Vortrag von Carola Lilienthal „Von modularen Architekturen zu Microservices“ sowie der Vortrag „Applying (D)DDD and CQ(R)S to Cloud Architectures“ von Benjamin Nothdurft genannt. In diesen stellten die Vortragenden Erfahrungen und Tipps, aber auch praktische Umsetzungen vor, um einen unstrukturierten Monolithen fit für die Zukunft zu machen. Die zahlreichen Diskussionen nach den Vorträgen zeigten, dass ein hohes Interesse daran besteht, aus der „Big Ball of Mud“-Hölle auszubrechen und Anwendungen besser zu strukturieren.

Allen, die ähnliche Schmerzpunkte in eigenen Projekten kennen und wissen möchten, wie Softwaresysteme strukturiert zerlegt werden können und welche Fallstricke existieren, empfehlen wir unseren 2-Tages-Workshop „Lasst uns einen Monolithen (z)erlegen!“. Inhalte, Termine und Preise finden Sie auf der Seite zum Workshop.

Agilität heißt permanente Modernisierung

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Geschäftliche Anforderungen ändern sich kontinuierlich und Softwaresysteme müssen dem Rechnung tragen. Während neue Features oft noch mit vertretbarem Aufwand hinzugefügt werden können, wird es zur Herausforderung, wenn Eigenschaften wie fehlende Wartbarkeit oder mangelnde Skalierbarkeit den wirtschaftlichen Nutzen zunehmend relativieren und die bestehende Systemarchitektur in Frage stellen.

Die Verwendung des Begriffs „Legacy-System“ löst zum gleichen Zeitpunkt zwei gegenläufige Reaktionen aus: Bewunderung sowie Mitleid mit dem Betroffenen. Wartung und Erweiterung von Anwendungen, die über Jahre, vielleicht schon Jahrzehnte gewachsen sind, die Generationen von Entwicklern gesehen haben, gelten als schwierig und aufwändig. Auf der anderen Seite steht aber die Tatsache, dass genau diese Systeme oft das unentbehrliche Rückgrat betrieblicher Abläufe darstellen, in denen wertvolles Wissen über die fachliche Domäne und den damit verbundenen Prozessen kodiert ist.

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Ab sofort buchbar: Workshop „Lasst uns einen Monolithen (z)erlegen!“

Nach der erfolgreichen Premiere des Workshops auf dem JavaLand 2019 kann die „extended Edition“ ab sofort als offenes oder inhouse Seminar gebucht werden. Was erwartet Euch:

In unserem Workshop werden wir uns gemeinsam den Herausforderungen stellen und interaktiv ein Open-Source eCommerce-System (z)erlegen. Dabei beleuchten wir Schritt für Schritt folgende Punkte:

  • Wann ist eine Zerlegung sinnvoll und wann nicht?
  • Gibt es Ansätze, die Planbarkeit und Risikominimierung zu ermöglichen?
  • Wie können fachliche Subdomänen in einer gewachsenen Anwendung identifiziert werden?
  • Wie funktioniert die Isolation von Subdomänen?
  • Welche Probleme müssen bei der Definition und Umformung von Schnittstellen betrachtet werden?
  • Wann und wie müssen Datenmodelle aufgetrennt werden?
  • Wie geht man mit Anforderungen an Konsistenz in verteilten System um?
  • Welche Herausforderungen ergeben sich durch UI-Technologien im Umfeld von Microservices?
  • Welche Infrastruktur muss aufgebaut werden und wie bindet sie sich in das System ein?

Nach dem Workshop wisst ihr, welche Entscheidungen und Lösungsstrategien ihr bei der (Z)erlegung beachten und anwenden könnt.

Meldet Euch jetzt über eventbrite an. Der Workshop findet vom 22. – 23. Mai 2019 in Dresden statt. Bis 05. April könnt ihr den Workshop zum Frühbucherpreis buchen.

Solltet Ihr Fragen haben, meldet Euch bitte bei uns via info@buschmais.com oder telefonisch unter 0351 3209230.

Weihnachtlicher Jahresausklang mit der JUG Saxony in Dresden

 

Ein Donnerstag im Dezember ist für uns in jedem Jahr ein besonderer Tag: Die JUG Saxony Weihnachtsveranstaltung, zu der wir stets mit einem Vortrag am Start sind. Und in diesem Jahr bereits zum 10. Mal in Folge!

„Die Glaskugel hat ausgedient, wir machen Software Analytics“ – Das Thema des Vortragsabends ist in aller Munde. Unsere Kollegen Dirk Mahler und Stephan Pirnbaum wissen, wie über Jahre gewachsene monolithische System modernisiert werden können und welche tragende Rolle dabei Software Analytics spielen. Slides und Fotos findet ihr am Ende dieses Beitrages. Die Weihnachtsveranstaltung fand am 13. Dezember 2018 in der Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB Dresden) statt. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern, bei der JUG Saxony und bei der SLUB Dresden für den schönen Vortragsabend.

Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich bei unseren Kunden, Geschäftpartnern, Kollegen, Freunden und Familien für ein angenehmes und gelungenes Jahr bedanken und wünschen allen ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

In diesem Jahr unterstützen wir den ColumbaPalumbus e. V. und die Integrationswerkstätten Niederlausitz in Senftenberg mit einer Spende.

Fotos zum JUG Saxony Weihnachtstreffen:

Slides zum Vortrag:
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