JDO-JPA-Migrationsstrategien

Wäre dieser Artikel vor fünf Jahren entstanden, dann wäre die Migrationsrichtung der meisten Projekte sicherlich diese: Weg vom reinen JDBC oder weg von Container-Managed-Persistence hin zu JDO. Im Jahre 2003 erscheint mit JDO 1.0.1 ein Jahr nach der Verabschiedung von JDO 1.0 das erste kleinere Update der Spezifikation, welches auf Jahre hin die Basis einer Hand voll kommerzieller O/R-Mapper-Implementierungen bildet. JDO war damals aus architektonischer Sicht, wenn auch manchmal leicht polarisierend, die erste Wahl für die Persistenzstrategie einer Java-Enterprise-Anwendung. Im Vertrauen auf den Standard wurde eine JDO-Implementierung auch gerne anderen kommerziellen, aber nicht-standard-konformen O/R-Mapping-Frameworks vorgezogen. Heute, im Jahr 2008 sieht die Situation anders aus: Auch wenn JDO 2.0 die heute fortschrittlichste O/R-Mapping-Spezifikation für Java darstellt, kann das Interesse an ihr kaum geringer sein. Neue Projekte, die JDO den Vorzug geben, gibt es faktisch nicht mehr und in bestehenden Projekten ist ein gewisser Migrationsdruck weg von JDO zu verspüren. Wie eine solche Migration möglichst reibungslos vonstatten gehen kann, versucht dieser Artikel im Folgenden aufzuzeigen.
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