
Im Zuge einer Migration des Persistenz-Frameworks kann es sinnvoll sein, sein bestehendes Domänenmodell in einer Programmiersprache-neutralen Modellierungssprache neu zu erfassen. Dieser Weg bietet sich insbesondere dann an, wenn die bestehenden Klassen des Datenmodells keine Geschäftslogik besitzen oder wenn die enthaltene Geschäftslogik so regelmäßig ist, dass sie abstrakt beschrieben werden kann. Der Aufwand, der durch die Nachmodellierung entsteht, amortisiert sich schnell durch die zusätzlich gewonnene Flexibilität und Code-Qualität.
Für die Modellierung von Domänenmodellen ist meist die UML mit ihren Klassenstrukturdiagrammen die erste Wahl. Doch dieser Weg soll hier nicht beschritten werden. Anstelle der umfangreichen UML soll eine eigene domänenspezifische Sprache entwickelt werden, die für den beschriebenen Anwendungsfall optimiert ist. Als technische Grundlage wird das Framework Xtext aus dem openArchitectureWare-Werkzeugkasten genutzt.





