Erster Meilenstein von MAEXO

Wir freuen uns Ihnen den ersten Meilenstein von MAEXO zur Verfügung stellen zu können. MAEXO ist ein Framework, mit dessen Hilfe OSGi-basierte Anwendungen der Administration über die Java-Management-Extensions zugänglich gemacht werden können.

Wenn Sie einen Einblick in die Leistungsfähigkeit der bestehenden Implementierung erhalten wollen, werfen Sie einen Blick auf den vorbereiteten Screencast. Der Screencast demonstriert den Einsatz von MAEXO im Kontext von Eclipse/Equinox. Mit einem kleinen Beispiel-Plugin wird gezeigt, wie man mit Hilfe von MAEXO zur Laufzeit OSGi-Bundles starten und stoppen kann. Gestartet wird hierbei zunächst der MX4J-HTTP-Adapter, mit dem Ergebnis, dass der OSGi-Container nun auch über eine Web-Oberfläche administriert werden kann. Diese Web-Oberfläche wird zugleich genutzt, um das Beispiel-Plugin zu stoppen. Aufgrund der implementierten Activator#stop() Methode führt das Stoppen des Bundles auch zum Verschwinden der im Plugin enthaltenen Eclipse-View.

Der erste Meilenstein von MAEXO kann auf den Seiten des Google-Code-Projektes (Update: MAEXO auf GitHub) heruntergeladen werden.
Viel Spaß beim Experimentieren!
https://github.com/buschmais/maexo http://code.google.com/p/maexo/

Buchrezension:
Systemarchitekturen für verteilte Anwendungen

J. Dunkel, A. Eberhart, S. Fischer, C. Kleiner, A. Koschel
Systemarchitekturen für verteilte Anwendungen
Client-Server, Multi-Tier, SOA, Event-Driven Architecture, P2P, Grid, Web 2.0

303 Seiten. FlexCover
€ 34,90
ISBN 978-3-446-41321-4

Die technischen Anforderungen, die an IT-Systeme der heutigen Zeit gestellt werden, sind enorm. Insbesondere der Aspekt der Verteilung ist ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil bei deren Planung und Entwicklung. Auch ist die Fülle der hier verfügbaren Ansätze überaus beeindruckend. Muss der System-Architekt im Einzelfall eine Wahl treffen, so entwickelt sich die Vielfalt schneller zum Fluch, als einem lieb sein kann.

Das Ziel, dabei eine gewisse Orientierung zu geben, haben sich die Autoren Jürgen Dunkel, Andreas Eberhart, Stefan Fischer, Carsten Kleiner und Arne Koschel bei der Vorlage ihres Werks „Systemarchitekturen für verteilte Anwendungen“ auf die Fahne geschrieben. Frei nach dem Motto des Klappentextes „Gut verteilt ist halb gewonnen…“ findet man auf 292 Seiten all das, was heutzutage State-of-the-Art in Sachen verteilter Systemarchitekturen ist. Das Spektrum der vorgestellten Konzepte spannt sich von den Grundprinzipien der Client-Server-Architektur über Multi-Tier-Systeme, SOA, Event-Driven-Architecture, Peer-to-Peer, Grid-Computing bis hin zu Web 2.0 auf. Fast nichts bleibt unerwähnt und sei es die inzwischen eher als antiquiert zu bezeichnende Kommunikation zweier Anwendungen mithilfe von Sockets. Gewürzt wird das ganze mit einigen Praxisberichten, die einen Eindruck davon vermitteln sollen, wie durch den geeigneten Einsatz der vorgestellten Modelle am Ende des Projektes doch noch alles gut werden kann.

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MAEXO – Management Extensions for OSGi

Wir freuen uns mit MAEXO das zweite Projekt in die Hände von Google-Code geben zu können [1]. MAEXO bildet das fehlende Verbindungsstück zwischen den Technologien OSGi und JMX. Das Ansinnen des Projektes ist es, beliebige OSGi-Container unter der Regie von JMX überwachbar und kontrollierbar zu machen. Darüber hinaus geben wir dem Nutzer dieses Frameworks ein Programmiermodell in die Hand, mit dem er seine eigenen JMX-Komponenten nahtlos in die OSGi-Welt integrieren kann. MAEXO steht unter der Apache License, Version 2.0 [2].

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Transmission Impossible? Java5 Enumerationen und IIOP

Im September 2006 wird in der Java-to-IDL Revision Task Force Mailing List der Erweiterungsvorschlag für das Mapping von Java5-Enumerationstypen eingereicht [1]. Diesem Vorschlag wird ein Jahr später stattgegeben [2]. Die Java Language Specification für Java5 erscheint jedoch bereits 2005 – und das fast ein Jahr nach der ersten offiziellen Version von Java5 [3][4]. Erste Prototypen von Java5 standen der Allgemeinheit wahrscheinlich noch viel früher zur Verfügung. Damit vergingen mindestens drei Jahre seit der Verfügbarkeit der nativen Enumerationstypen in Java5 und deren Mapping auf CORBAs Interface Definition Language. Diese Verzögerung wirkt noch heute für all diejenigen nach, die den Versuch wagen, Java5 Enumerationsliterale über IIOP zu übertragen. Wie dies dennoch mit Java5-Bordmitteln möglich ist, beschreibt der Artikel im Folgenden.

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