Wenn der Wunsch Vater der Dokumentation ist

Der Beitrag könnte Spuren von Emotionen beinhalten. Gerne wird Open-Source-Software mangelnde Dokumentation nachgesagt. Diese Kritik mag manchmal gerechtfertigt sein, auf lange Sicht sind schlecht dokumentierte Frameworks aber einer gewissen negativen Selektion unterworfen – um es vornehm auszudrücken.

Hibernate – das Mapping-Framework von JBoss/Red Hat – besitzt traditionell eine sehr umfangreiche Dokumentation. Diese ist sicherlich ein wesentlicher Grund für die Beliebtheit des Frameworks. Ein Reibungspunkt kann trotzdem entstehen, wenn die Dokumentation Features andeudet, die nicht vorhanden oder fehlerhaft implementiert sind (z.B. HHH-5732). Was mich in den Wahnsinn treibt, ist @NaturalId.
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Alternative Schlüssel in JPA

Sobald man sein Java-Objektmodell auf eine relationale Datenbank abbildet, stellt sich die folgende Frage: Wie soll der Primärschlüssel gebildet werden?

Alle JPA-konformen O/R-Mapper unterstützen sowohl künstliche als auch natürliche Primärschlüssel: Künstliche Primärschlüssel werden vom O/R-Mapper beim Persistieren neuer Entität automatisch generiert. Ein künstlicher Primärschlüssel macht lediglich den Datensatz eindeutig und besitzt darüber hinausgehend keine weitere Bedeutung. Ein natürlicher Primärschlüssel ist Bestandteil der Daten. Er hat einen fachlichen Ursprung und muss durch den Fach-Anwender vergeben werden.

Bei der Erstellung des Objektmodell ist für jede Entität die Frage zu beantworten, ob sie einen künstlichen oder einen natürlichen Primärschlüssel erhalten soll. Die Erfahrung lehrt, dass ein künstlicher Schlüssel prinzipiell die bessere Wahl ist. Die Gründe hierfür sind vielfältig:

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Case-Study: ThyssenKrupp Steel Europe AG

EclipseLink LogoWir unterstützten die ThyssenKrupp Steel Europe AG bei der Erstellung eines neuen, einheitlichen Fertigungsleitsystems auf der Basis von Java-EE-5. Unsere Rolle war es, dem Inhouse-Team zum Thema Persistenz/JPA beratend zur Seite zu stehen. Wir unterstützen bei der Technologieauswahl, migrierten die bestehende Persistenztechnologie nach EclipseLink und schufen darauf aufbauend eine tragfähige Persistenzstrategie mit den Schwerpunkten Abfragsprache, Graph-Historisierung, Modell- und Metamodell-Generierung.

Auf der Basis moderner Enterprise-Java-Technologien ist es uns gelungen, ein performantes, hochverfügbares und flexibles Fertigungsleitsystem zu erstellen, welches den heutigen und zukünftigen Ansprüchen für die Auftrags- und Materialversorgung der verschiedenen Aggregate an den Standorten gewachsen ist.

Joachim Kaminski, Projektleiter,
ThyssenKrupp Steel Europe, Duisburg

Das neue Fertigungsleitsystem ging nach zweijähriger Entwicklungszeit bereits am ersten Standort in die Produktion. Ein weiterer Standort ist zwischenzeitlich gefolgt.

Lesen Sie mehr dazu in der gemeinsamen Case-Study: Kosteneinsparung dank einheitlichem Fertigungsleitsystem bei ThyssenKrupp Steel Europe.

Wir möchten hiermit noch einmal allen herzlich danken, die sich an der Erstellung der Case-Study beteiligt haben. Dank gilt auch dem EclipseLink/TopLink-Team in Kanada und dem Oracle TopLink-Support für ihre Unterstützung im Projekt.

Hibernate im Projekteinsatz

Ein neues Projekt beginnt und ich kann endlich einmal etwas auf der grünen Wiese anfangen. Aus dem Java-Universum suche ich mir die aktuellen Versionen meiner Lieblingsframeworks zusammen. Dabei stellt sich mir ein entscheidendes Problem: Ich habe eine relationale Datenbank und reines JDBC ist sicherlich nicht mehr “up to date”. Wenn in anderen Java-Projekten die Themen Persistenz und relationale Datenbank auf den Tisch kommen, dann fallen immer wieder die Begriffe Java Persistence API (JPA) und Hibernate. Die Gründe liegen auf der Hand:

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JPA-Tage mit prominenter Unterstützung

Die JPA-Tage im Herbst 2010 haben begonnen. Mit unserer Roadshow machten wir bereits Halt in Hamburg, Stuttgart und München. Die nächsten Stationen sind Berlin und Braunschweig im November.

Zu den Tagesveranstaltungen in Stuttgart und München durften wir als Special Guest Shaun Smith – seines Zeichens Principal Product Manager Oracle TopLink – begrüßen. Shaun berichtete darüber, wie Unternehmensanwendungen mithilfe von Oracle TopLink Grid horizontal skaliert werden können. Seine Expertise war auch in den Pausengesprächen sehr gefragt – so auch zu Themen wie JPA in OSGi-Umgebungen und JPA-IDE-Tooling. Das Publikum war begeistert.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei den Referenten Michael Bräuer und Shaun Smith für die Unterstützung der gemeinsamen Veranstaltung bedanken. Großer Dank auch an Oracle Deutschland. Last but not least – gebührt zahlreichen Java User Groups unser Dank. Stellvertretend seien hier die JUG Hamburg, Stuttgart, Augsburg, Ostfalen und Berlin genannt.

Impressionen zu den Veranstaltungen:

Die Präsentationsfolien werden in den folgenden Tagen an alle Interessenten verschickt.

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