
Javid Jamae, Peter Johnson
Deutsche Übersetzung von Dorothea Heymann Reder
JBoss im Einsatz
Den JBoss Application Server konfigurieren
517 Seiten. FlexCover
€ 49,90
ISBN 978-3-446-41574-4
Vor nicht allzu langer Zeit waren Begriffe wie „Enterprise-Java-Beans“ oder „Application-Server“ noch von einer mystischen Aura umgeben. Nur tapfere Software-Architekten nahmen den Kampf mit dieser Technologie auf und sangen noch Jahre später von ihren Heldentaten. Mit der Java Enterprise Edition 5 hat sich die Sache wesentlich zum Besseren gewendet. Das Erstellen von Session-Beans und das Mappen von Modell-Objekten ist schnell erklärt und gehört heute zum Rüstzeug der meisten Java-Entwickler. Auch das Betreiben eines Application-Servers ist – von wenigen Ausnahmen abgesehen – geradliniger geworden.
Frei nach dem Motto: „Man kann nur konfigurieren, was man auch versteht“, treten die Autoren Javid Jamae und Peter Johnson an, den Betrieb eines JBoss AS 5 dem geneigten Entwickler näher zu bringen. Die Autoren nutzen ihre langjährige Erfahrung, um genau das in den Fokus zu rücken, was für eine erfolgreiche Produktivstellung von Anwendungen ausschlaggebend ist. Das Buch richtet sich dabei an Leser, die mit den Java-EE-Spezifikationen (EJB, JMS, JPA, JCA, JAXWS, …) bereits bestens vertraut sind; es wird deshalb nur überblicksartig erläutert, wie man Java-EE-Anwendungen erstellt. Das Augenmerk wird vielmehr auf die Frage gerichtet, wie man Anwendungen bereitstellt, absichert, auf Performance trimmt und ihre Verfügbarkeit in der Produktion sicherstellt. Neben den klassischen Java-EE-Anwendungen gehen die Autoren auch detailliert auf das Produkt JBoss Portal ein.
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Buschmais wird sich am 10.12.2009 in der Fakultät Informatik der TU Dresden dem Thema Laufzeitmanagement von OSGi Applikationen widmen.
Die OSGi-Plattform mit ihren modularen und dynamischen Konzepten stellt das Laufzeitmanagement von Applikationen vor neue Herausforderungen. Wo standardisierte Vorgaben fehlen, entsteht Freiraum für Wildwuchs und zahlreiche proprietäre Lösungen. Dass dieser vermeintliche Stolperstein nicht allzu fest verankert ist, zeigt das Framework “MAEXO”, indem es die Konzepte von OSGi und JMX zu einer gleichermaßen nützlichen Symbiose vereint. Wie genau diese Harmonie zwischen beiden Welten in Theorie und Praxis entsteht, wird Gegenstand des Vortrags von Tobias Israel sein.
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter www.jugsaxony.de.
Die Anmeldung erfolgt unter http://de.amiando.com/jugsaxony-osgi.html.
Die erste stabile Version der “Management Extensions for OSGi” steht ab sofort auf der Seite des Google-Code-Projektes zum Download bereit.
MAEXO ermöglicht JMX-basiertes Management von OSGi-Anwendungen zur Laufzeit und addressiert damit ein Problem, welches ebenfalls im Rahmen der kommenden OSGi Core Spezifkation 4.2 diskutiert wird (RFC 139, OSGi Service Platform Release 4 Version 4.2 Early Draft 3). Die von MAEXO zur Verfügung gestellten Implementierungen zeichnen sich durch minimale Anforderungen an das System und hohe Portabilität aus. Einen ersten Eindruck über den Funktionsumfang und die genannten Eigenschaften vermitteln die in der Distribution enthaltenen Beispiele.
Überzeugen Sie sich selbst!
http://code.google.com/p/maexo/
Wir freuen uns mit MAEXO das zweite Projekt in die Hände von Google-Code geben zu können [1]. MAEXO bildet das fehlende Verbindungsstück zwischen den Technologien OSGi und JMX. Das Ansinnen des Projektes ist es, beliebige OSGi-Container unter der Regie von JMX überwachbar und kontrollierbar zu machen. Darüber hinaus geben wir dem Nutzer dieses Frameworks ein Programmiermodell in die Hand, mit dem er seine eigenen JMX-Komponenten nahtlos in die OSGi-Welt integrieren kann. MAEXO steht unter der Apache License, Version 2.0 [2].
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