buschmais auf dem JUG Saxony Day 2017

Der JUG Saxony Day ist bereits ein festes Event im buschmais Terminkalender. Die Community-Konferenz fand in diesem Jahr am 29. September im Radisson Blu Park Hotel & Conference Centre in Radebeul bei Dresden statt. Veranstalter ist der JUG Saxony e. V., den wir als Fördermitglied unterstützen.

Mit 500 Teilnehmern, einem interessanten Vortragsprogramm und zahlreichen bekannten Ausstellern war der JUG Saxony Day 2017 wieder ein voller Erfolg. Fast das gesamte buschmais Team war vor Ort. Unser Entwicklerteam konnte zahlreiche nützliche Tipps, Tricks und Erfahrungen der Referenten für ihren Projektalltag mitnehmen. Wir selbst trugen ebenso zum Wissentransfer bei und durften das Konferenzprogramm mit einem Vortrag bereichern – Dirk Mahler sprach zum Thema „Schatten der Vergangenheit – Analyse von Git-Repositories mit jQAssistant“ – und das in einem ziemlich authentischen Outfit. Sein Vortrag wurde von den Teilnehmern auf Platz 4 der besten Vorträge des Tages gevotet – vielen Dank und herzlichen Glückwunsch an Dirk.

An unserem Ausstellerstand sprachen wir mit vielen interessierten Besuchern über uns, unsere Arbeit und über unsere Karrieremöglichkeiten. Wir freuten uns sehr, bekannte Gesichter wiederzusehen und neue, interessante Kontakte zu knüpfen.

Der Termin für den 5. JUG Saxony Day steht bereits – am 28. September 2018 sind wir selbstverständlich wieder als Teilnehmer, als Aussteller und hoffentlich auch als Referent vor Ort.

Dirk´s Slides:
Schatten der Vergangenheit – Analyse von Git-Repositories mit jQAssistant (PDF)

Infos zu jQAssistant: jqassistant.org

Weitere Fotos findet ihr auf der Facebook– und Google+-Seite des JUG Saxony e.V.

Nachfolgend ein Kurzbericht meines Kollegen Michael Ruttka:

Auch dieses Jahr war der JUG Saxony Day für mich wieder ein großer Erfolg. Mein Veranstaltungstag gestaltete sich aus sehr abwechslungsreichen Vorträgen mit technischen Themen wie der „Automatischen Hinderniserkennung mit neuronalen Netzen“ von Paul Fritsche bis hin zur Selbstentdeckung im „Agilen Selfie“ vom immer wieder gerne gesehen Team von Learnical GbR.
 
Abseits der Vorträge gab es wieder viele Gelegenheiten, mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen, entweder an unserem neu gestalteten buschmais-Stand, am Mittagstisch oder bei einem kühlen Getränk auf der gemütlichen Abendveranstaltung – es gab immer etwas zu besprechen.
 
Für mich wieder einmal ein gelungener Veranstaltungstag, ich freue mich schon auf den nächsten JUG Saxony Day.

JUG Saxony Day 2017 – buschmais ist wieder dabei


Der JUG Saxony Day 2017 steht kurz bevor und wir freuen uns wieder als Premium-Sponsor dabei zu sein.
Als Fördermitglied unterstützen wir den JUG Saxony e.V. seit der ersten Stunde und sind besonders stolz, dass der vierte JUG Saxony Day mit fast 500 Teilnehmern ausverkauft ist und den Besucherrekord des letzten Jahres weit übertrifft.

Freut euch auf einen spannenden Vortrag von Dirk Mahler zum Thema Schatten der Vergangenheit – Analyse von Git-Repositories mit jQAssistant.

Da neben dem facettenreichen Vortragsprogramm das Networking natürlich nicht zu kurz kommen darf, hoffen wir euch zahlreich an unserem Stand begrüßen zu dürfen. Hier erfahrt ihr alles rund um das Unternehmen und das Thema Karriere bei buschmais.

Kommt vorbei!

JUG Saxony Camp 2017 – Wir waren dabei.

Am 31. März 2017 fand das erste JUG Saxony Camp im NIEPER-Bau der HTWK Leipzig statt. Die IT-Konferenz für Studenten wurde vom JUG Saxony e.V. und der HTWK Leipzig ins Leben gerufen und in Kooperation mit der GI Regionalgruppe Leipzig organisiert. Wir waren als Aussteller vor Ort und verbrachten einen sehr informativen und unterhaltsamen Tag mit IT-Studenten aus Leipzig, Dresden, Chemnitz und Merseburg.

Bereits der Blick auf das Programm versprach einen spannenden und abwechslungsreichen Konferenztag: In den Workshops am Vormittag widmeten sich bekannte Trainer – Julia Dellnitz (Learnical GbR), Michael Hunger (Neo Technology) und Oliver Gierke (Pivotal) – den Themen „Agile Softwareentwicklung“, „Graphendatenbanken“ und „Webapplikationen mit Spring Boot“. Unser BA-Student, Jonas Witzgall, war mit uns am Start und besuchte Julias Workshop „Lieber Agil“, aus dem er viel Neues für sein Studium und sein Projekt bei uns mitgenommen hat.

Anschließend öffnete der Networking-Bereich. An unserem Stand konnten sich die Teilnehmer über uns und unsere Karriere-Angebote informieren. Wir durften viele interessante Studentinnen und Studenten kennenlernen. Auch freuten wir uns, bekannte Gesichter – Studenten der TU Dresden – wiederzusehen.

Nach der Mittagspause eröffnete Prof. Mario Hladwitschka (Prodekan der Fakultät Informatik, Mathematik und Naturwissenschaften der HTWK Leipzig) das Vortragsprogramm. Erfahrene Referenten und auch Studenten der HTWK selbst sprachen über aktuelle und spannende Themen aus deren Projekten, u.a.: „Caching-Verfahren für Java Enterprise Anwendungen“, „Enterprise Spark“ und „Kotlin in Practice“. Zum Abschluss des JUG Saxony Camps erwartete uns ein äußerst spannender Vortrag über die Panama Papers mit Michael Hunger. Er zeigte, wie es dank Neo4j gelang, einen der größten Leaks zu untersuchen.

Das Programm war nun vorbei – wir gingen in den gemütlichen Teil der Konferenz – dem Get Together – über. Und welcher Ort ist am besten geeignet, eine Konferenz für Studenten ausklingen zu lassen? Natürlich ein Studenten-Club. So trafen wir uns im HfTL-Club „Stecker“, um das sehr gelungene 1. JUG Saxony Camp gebührend abzuschließen.

Kurz: Uns hat es jede Menge Spaß gemacht, haben viele tolle und motivierte Studenten kennen gelernt. Vielen Dank an alle Teilnehmer, Referenten, Mitaussteller und Organisatoren. Wir kommen gerne wieder.

Zitat von Jonas, unseres Studenten der Wirtschaftsinformatik an der BA Dresden:

Ich habe an diesem Tag neue Kontakte knüpfen und gute Anregungen für die Umsetzung meiner Projekte bekommen können. Am besten gefallen hat mir vor allem der Workshop zu agiler Softwareentwicklung und die Vielfältigkeit an interessanten Vortragsthemen.


(Alle Fotos © JUG Saxony e.V.)

Alle Fotos zum JUG Saxony Camp 2017 findet ihr unter:
https://leipzig.jugsaxony.camp/das-war-das-jug-saxony-camp-2017/

Die Slides der Vorträge könnt ihr euch hier herunterladen:
https://leipzig.jugsaxony.camp/programm/

buschmais unterstützt
das erste JUG Saxony Camp.

JSC_LogoAm 31. März 2017 findet das erste JUG Saxony Campdie IT-Konferenz für Studenten – im NIEPER-Bau der HTWK Leipzig statt und ist für Studenten kostenfrei. Veranstalter sind die JUG Saxony und die HTWK Leipzig in Kooperation mit der GI Regionalgruppe Leipzig.

IT-Studenten können sich einen kompletten Tag lang mit den neusten Trends und Themen aus dem Bereich der Softwareentwicklung auseinandersetzen:

  • Aktiv in Workshops zu den Themen „Agile Softwareentwicklung“, „Graphendatenbanken“ und „Web-Applikationen mit Spring Boot“ mit bekannten Trainerinnen und Trainern – Julia Dellnitz (Learnical GbR), Michael Hunger (Neo Technology) und Oliver Gierke (Pivotal).
  • Oder in verschiedenen Sessions am Nachmittag, u.a. sprechen Studenten der HTWK Leipzig selbst zu interessanten Themen aus ihren Projekten.

Neben den Sessions und Workshops ist Zeit fürs Networking. Ganz ungezwungen können Kontakte zu den Ausstellern – Unternehmen aus und um Sachsen – geknüpft und mehr über Einstiegsmöglichkeiten oder Abschlussthemen erfragt werden. Abends wird es noch eine kleine Abendveranstaltung geben, bei der man die Konferenz gemeinsam ausklingen lässt.

Was ist dabei unser Part?
Wir sind seit 01.01.2017 offiziell Fördermitglied des JUG Saxony e.V.s Bereits seit einigen Jahren unterstützen wir den Verein / die Community aktiv u.a. in der Veranstaltungsplanung. Das JUG Saxony Camp ist das neuste Projekt, dessen Premiere – so hoffen wir – vor ausgebuchtem Publikum stattfindet.

Wir selbst sind als Sponsor und Aussteller vor Ort und freuen uns, interessierte Studentinnen und Studenten kennenlernen zu dürfen und bekannte Gesichter wiederzusehen.

Liebe Studenten, auf geht´s. Nutzt die Chance. Zur Anmeldung geht es auf leipzig.jugsaxony.camp.

JavaOne 2016

Konferenzen sind der ideale Ort, um aus dem Entwickler-Alltagsgeschäft auszubrechen und wieder mal ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Hype-Wellen gerade über das Ökosystem rollen oder gerollt werden. Die diesjährige JavaOne 2016 in San Francisco – das ist die Oracle-Hauskonferenz – machte hier keine Ausnahme und ein Blick auf die Agenda der angebotenen Sessions und Tutorials zeigte deutlich die angesagten Schlüsselworte: Cloud, Microservices, Reactive Programming sowie IoT.

Etwas abseits des Mainstreams hatte ich das Vergnügen, eine Session gestalten zu dürfen: „jQAssistant: Verify Your Design and Architecture„. In dieser lagen die Schwerpunkte einerseits auf der Einführung in Philospohie und Funktionsweise des Werkzeugs, insbesondere aber in der Modellierung von Architekturkonzepten in Codestrukturen bzw. deren Abbildung im Graphen sowie der Formulierung von Regeln in ausführbarer Dokumentation (Asciidoc) für Entwickler. Das unmittelbare Feedback war sehr positiv, insbesondere der letzte Aspekt stieß wiederum auf sehr reges Interesse. Dieser zeigt einen gangbaren Weg auf, die zwar gebräuchlichen, aber naturgemäß stets veralteten Wiki-Seiten bzw. Word-Dokumente abzulösen.

Ich konnte insgesamt nur zwei volle Tage vor Ort sein. Einen Abend davon nutzte ich, um jQAssisant bei der Neo4j-Meetup-Group von San Francisco vorzustellen. Dabei lag der Schwerpunkt auf der Exploration bestehender Anwendungsstrukturen sowie der Gewinnung bzw. Bewertung individueller Metriken.

Leider konnte ich die Keynote der JavaOne mit den sehnsüchtig erwarteten Aussagen zur Zukunft von Java EE nicht besuchen. Das Ergebnis ist mittlerweile bekannt: es gibt ein Commitment zum Standard, Java EE 8 soll Ende 2017 verabschiedet werden und stellt im Wesentlichen eine Auffrischung mit kleineren (Configuration) und ausbleibenden Ergänzungen (MVC) dar. Zwischenzeitlich wird bereits an Java EE 9 gearbeitet, welches – wie die Gerüchteküche es im Vorfeld auch bereits vermutete – eine Neuausrichtung wagt und ein reaktives Programmiermodell anvisiert. Interessant ist dabei der Zeitplan: das Ergebnis soll bereits ein Jahr später verabschiedet werden, was selbst ein Oracle-Mitarbeiter in einem persönlichen Gespräch als zu ambitioniert und unrealistisch einschätzte. Wer den Spezifikationsprozess über die Jahre verfolgt hat, kann diese Auffassung bestätigen. Es ging Oracle offensichtlich erst einmal darum, ein Signal für Java EE zu senden und das sollte trotzdem gelungen sein.

Parallel dazu war deutlich erkennbar, dass man sehr bemüht ist, den Boden für eine hohe Akzeptanz des kommenden Java 9 zu bereiten. Es wurden viele Sessions angeboten, die sich den neuen Features (z. B. JShell) und der wahrscheinlich „heißesten“ Änderung widmete: der Modularisierung mit Project Jigsaw und den damit ggf. verbundenen Inkompatibilitäten bei der Migration bestehender Anwendungen. Es wurde auffallend oft (aber zurecht) betont, welchen Stellenwert eine auf Stabilität orientierte Weiterentwicklung hat und dass bisher keine bereitgestellte Funktionalität entfernt wurde. Mit Java 9 wird hier allerdings, wenn auch sehr langsam, ein Paradigmenwechsel eingeleitet: um eine Modularisierung der Plattform zu ermöglichen, wurden 6(!) public-Methoden entfernt. Es wurde deutlich gemacht, dass sich der Prozess des Entsorgens von Altlasten in kommenden Versionen fortsetzen wird. Das wurde insbesondere in einer Fragestunde unter dem Titel „Meet the JDK architects“ (mit Mark Reinhold, John Rose und Brian Goetz) sehr deutlich. Diese Session war überhaupt sehr aufschlussreich und unterhaltsam, weil zuweilen mit recht trockener Ironie argumentiert wurde. Getrieben durch Fragen von Entwicklern wurde klar, welche Werte bei der Weiterentwicklung von Plattform und Sprache eine Rolle spielen: Stabilität und ein nachweisbarer Mehrwehrt für neue Features. Die Untersützung von Ahead-Of-Time-Compilation oder Currying wurden unter letzterem Betrachtungswinkel als klar „Low-Priority“ deklariert, währenddessen eine Verringerung des Overheads beim Thread-Handling in Aussicht gestellt wurde, um reaktiven Programmiermodellen bzw. entsprechenden Frameworks entgegenzukommen. Die Antwort auf die Frage nach dem „biggest regret“ in der Geschichte von Java war übrigens wenig überraschend „Serialization“, verbunden mit der Aussage, dass der aktuelle Mechanismus die mit Abstand meisten Security-Issues verursacht hat…

Im Hinblick auf die Agenda der Konferenz möchte ich abschließend noch auf eine kleine Wahrnehmung am Rande hinweisen: es gab bekanntermaßen vor nicht allzu langer Zeit Spekulationen über eine möglicherweise unsichere Zukunft von JavaFX. Dem entgegen stand aber eine spürbare Menge der JavaOne-Sessions, die sich diesem Thema widmeten. Ähnlich optimistisch fiel dazu auch die Einschätzung in einem Panel zu RIA-Technologien aus, in welcher u. a. auch JavaFX als Basis für Cross-Plattform-Entwicklung im Bereich mobiler Geräte diskutiert wurde.

Slides zu meiner Session:
jQAssistant: Verify Your Design and Architecture (PDF)

Impressionen zur JavaOne 2016 in San Francisco:

 1 2 3 4 5 Vor