Nach dem Start der Java User Group Saxony mit vier erfolgreichen Veranstaltungen im vergangenem Jahr in Dresden stand der erste Vortragsabend in Leipzig auf dem Programm. Gut 50 Interessierte folgten dem Aufruf zu einem Abend, der ganz im Zeichen modellbasierter Entwicklung stand. Mit einem Vortrag zur Modellierung statischer Domainmodelle mithilfe von Xtext eröffnete Frank den fachlichen Teil des Abends. Nach einer kurzen Einführung und der Demonstration eines Beispiels wurde auch der Nutzen einer derartigen Modellierung beleuchtet. Dabei diskutierte Frank die aus der eigenen Erfahrung gewonnenen Argumente, welche für ihn Vorteile der textbasierten gegenüber der graphisch orientierten Modellierung erkennen lassen. Letztere vorzustellen, lag dann in den Händen von Robert Wloch (itemis AG). Dieser führte in die Arbeit mit dem Eclipse Graphical Modeling Framework (GMF) ein. Anhand eines kleinen Beispiels wurden alle wesentlichen Schritte auf dem Weg zum generierten, graphischen Modellierungswerkzeug angerissen und erläutert.
Aus Praxissicht war neben den Einblicken in das konzeptionelle Für und Wieder der beiden Modellierungsansätze vor allem der Einblick in den Reifegrad der vorgestellten Werkzeuge von Interesse. Während das GMF auch bei der Vorführung noch einiges an Kinderkrankheiten erkennen ließ, machte der Xtext-Ansatz aus der Sicht des Toolings einen recht soliden Eindruck. Gleichwohl wurde deutlich, dass je nach Anwendungsbereich beide Ansätze ihre Daseinsberechtigung haben.
Kurzum: Ein spannendes Thema, zwei gute Vorträge und ein gelungener Start der Java User Group Saxony in Leipzig!
Fotos des Abends:
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Hier können Sie die Vorträge
- “Modellierung statischer Domänenmodelle mit Xtext” von Frank Schwarz und
- “Modellbasierte Softwareentwicklung mit grafischen Editoren auf Basis von Eclipse und GMF” von Robert Wloch
als PDF herunterladen.










