Nach vielen erfolgreichen Veranstaltungen in der sächsischen Hauptstadt hat sich die JUG Saxony diesmal auf den Weg nach Chemnitz gemacht. Zusammen mit unserem Partner Oracle Deutschland war es uns eine besondere Freude, diese erste Veranstaltung mit Inhalt zu füllen. Unter dem Motto “Wenig Folie, viel echte Technologie” war alles bereitet für einen technologisch anspruchsvollen und dennoch kurzweiligen Abend.
Der Startschuss hierzu erfolgte durch Dr. Jens Hündling von Oracle Deutschland. Er ließ es sich nicht nehmen bei seiner Vorstellung der Oracle BPEL-Engine ein Beispiel bis hin zum Deployment zu entwickeln. Im zweiten Teil waren alle eingeladen, gemeinsam mit Frank an der geschickten Formulierung von Abfragen mithilfe des JPA-Criteria API zu arbeiten. Unterhaltsame und informative Stunden, die mit angeregten Diskussionen bei Gebäck und Getränk ausklangen. Bleibt noch ein großes Dankeschön an alle, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben und einer Verweis auf die nächste Veranstaltung der JUG Saxony. Dann wieder in Dresden mit dem Thema “Eclipse 4.0: Die unerwartete Leichtigkeit der Plugin und RCP Entwicklung”.
Bilder aus Chemnitz:
Die Vortragsfolien können Sie sich unter folgenden Links als PDF herunterladen:
Dem Aufruf zur letzten Veranstaltung der Java User Group Saxony in diesem Jahr folgten auch diesmal wieder zahlreiche Interessenten auf den Campus der TU Dresden. Der Abend, der sich mit dem Thema des Laufzeitmanagements von OSGi-basierten Applikationen befassen sollte, begann zunächst mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr der noch jungen Java User Group.
Die Initiatoren konnten darin auf eine Reihe gelungener Veranstaltungen verweisen und gaben zugleich einen Ausblick auf erste Themen im neuen Jahr 2010. Im Anschluss füllte Tobias Israel den thematischen Schwerpunkt der Veranstaltung mit Leben. Im Zentrum seines Vortrags stand dabei ein eher dunkles Kapitel der OSGi-Spezifikation: Die Integration in die Java Management Extensions (JMX) als Standard für das Laufzeitmanagement mit Java. Offensichtlich bietet das OSGi-Framework in diesem Bereich keine hinreichend gute Unterstützung. Diese Feststellung war auch der Aufhänger des Opensource-Projektes MAEXO, das sich zur Aufgabe gemacht hat, zwischen den Welten von OSGi und JMX zu vermitteln. Im zweiten Teil des Vortrags wurde daher das Framework vorgestellt und seine Arbeitsweise in einer Live-Demo präsentiert. In der anschließenden Diskussion mit den Teilnehmern wurde deutlich, dass MAEXO auch in der Wahrnehmung bereits laufender OSGi-Entwicklungsprojekte wichtige Aspekte einer tragfähigen Enterprise-Anwendung umsetzt.
Vielen Dank an alle Organisatoren und Teilnehmer für den gelungenen Abend. Wir freuen uns schon jetzt auf viele spannende Themen im neuen Jahr!
Fotos des Abends:
Hier können Sie den Vortrag “Laufzeitmanagement von OSGi-Applikationen” von Tobias Israel als PDF herunterladen.
Buschmais wird sich am 10.12.2009 in der Fakultät Informatik der TU Dresden dem Thema Laufzeitmanagement von OSGi Applikationen widmen.
Die OSGi-Plattform mit ihren modularen und dynamischen Konzepten stellt das Laufzeitmanagement von Applikationen vor neue Herausforderungen. Wo standardisierte Vorgaben fehlen, entsteht Freiraum für Wildwuchs und zahlreiche proprietäre Lösungen. Dass dieser vermeintliche Stolperstein nicht allzu fest verankert ist, zeigt das Framework “MAEXO”, indem es die Konzepte von OSGi und JMX zu einer gleichermaßen nützlichen Symbiose vereint. Wie genau diese Harmonie zwischen beiden Welten in Theorie und Praxis entsteht, wird Gegenstand des Vortrags von Tobias Israel sein.
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter www.jugsaxony.de.
Die Anmeldung erfolgt unter http://de.amiando.com/jugsaxony-osgi.html.
Nach dem Start der Java User Group Saxony mit vier erfolgreichen Veranstaltungen im vergangenem Jahr in Dresden stand der erste Vortragsabend in Leipzig auf dem Programm. Gut 50 Interessierte folgten dem Aufruf zu einem Abend, der ganz im Zeichen modellbasierter Entwicklung stand. Mit einem Vortrag zur Modellierung statischer Domainmodelle mithilfe von Xtext eröffnete Frank den fachlichen Teil des Abends. Nach einer kurzen Einführung und der Demonstration eines Beispiels wurde auch der Nutzen einer derartigen Modellierung beleuchtet. Dabei diskutierte Frank die aus der eigenen Erfahrung gewonnenen Argumente, welche für ihn Vorteile der textbasierten gegenüber der graphisch orientierten Modellierung erkennen lassen. Letztere vorzustellen, lag dann in den Händen von Robert Wloch (itemis AG). Dieser führte in die Arbeit mit dem Eclipse Graphical Modeling Framework (GMF) ein. Anhand eines kleinen Beispiels wurden alle wesentlichen Schritte auf dem Weg zum generierten, graphischen Modellierungswerkzeug angerissen und erläutert.
Aus Praxissicht war neben den Einblicken in das konzeptionelle Für und Wieder der beiden Modellierungsansätze vor allem der Einblick in den Reifegrad der vorgestellten Werkzeuge von Interesse. Während das GMF auch bei der Vorführung noch einiges an Kinderkrankheiten erkennen ließ, machte der Xtext-Ansatz aus der Sicht des Toolings einen recht soliden Eindruck. Gleichwohl wurde deutlich, dass je nach Anwendungsbereich beide Ansätze ihre Daseinsberechtigung haben.
Kurzum: Ein spannendes Thema, zwei gute Vorträge und ein gelungener Start der Java User Group Saxony in Leipzig!
Fotos des Abends:
Hier können Sie die Vorträge
als PDF herunterladen.
Mehr als 250 Java-Interessierte trafen sich vom 13. bis 14. September 2008 auf dem Campus der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin zur ersten Java Konferenz in Berlin. Die Organisatoren rund um Ralph Bergmann haben ein attraktives Programm mit 35 Vorträgen und 6 Workshops zusammengestellt, das mit namhaften Referenten aufwarten konnte. Thematisch wurde ein bunter Mix aus den Bereichen Java Enterprise, SOA, MDA, RCP, Spring, Java Mobile, Ajax präsentiert, so dass jeder der Besucher auf seine Kosten kam.
Leider waren wir erst ab Sonntag Morgen am Start und so konnten wir die Vorträge am Samstag nicht besuchen. 10:00 Uhr ging es für uns mit Tobias’ Vortrag „Integrationsmuster am Beispiel von Apache Camel“ los. So einfach kann Systemintegration sein! Thematisch ging es nahtlos mit dem Vortrag „Paradigmenhochzeit: Felix und ServiceMix in trauter Zweisamkeit vereint“ weiter. Dirk regte darin seine Zuhörer an, über das Potential von OSGi für verteilte Anwendungen nachzudenken. Zum Schluss sprach Frank in seinem Konferenzbeitrag „Modellierung statischer Domänenmodelle mit Xtext“ im kleinen aber interessierten Kreis über die Modellierung der Zukunft.
Die Konferenz, begleitet von einer kleinen Ausstellung, hat Dank der Unterstützung zahlreicher Sponsoren und der Speaker Lust auf mehr gemacht. Ein herzliches Dankeschön noch einmal den Organisatoren der Java User Group Berlin-Brandenburg. Wir hoffen auf eine 2. Auflage im nächsten Jahr!
