JavaLand 2019:
Lasst uns einen Monolithen (z)erlegen!

Am 21. März 2019 findet im Phantasialand Brühl der JavaLand Schulungstag statt. Wir sind mit einem spannenden Workshop dabei:

Lasst uns einen Monolithen (z)erlegen!

Trainer:
Dirk Mahler und Stephan Pirnbaum

Termin:
Donnerstag, 21. März 2019, 09:00 – 17:00 Uhr

Abstract:
Die Verwendung von Microservices hat sich als moderner, flexibler und skalierbarer Architekturstil etabliert. Was aber bei neuen Projekten einfach umzusetzen sein mag, ist für Legacy-Systeme eher Traum als Realität. Zu groß sind die Hürden, einen Monolithen überhaupt auf einen Stand zu bringen, auf dem es sinnvoll ist, über eine Zerlegung nachzudenken.

Der Workshop nimmt die Teilnehmer auf eine Reise, auf welcher ein reales, in Java implementiertes monolithisches E-Commerce-System getrieben durch geschäftliche Anforderungen schrittweise in eine Microservices-Struktur überführt wird. Dabei werden interaktiv typische Probleme aufgedeckt, Lösungsansätze sowie ihre Anwendbarkeit diskutiert und natürlich auch umgesetzt.

Zur JavaLand:
Vom 19. bis zum 21. März 2019 findet die JavaLand 2019 statt. Den Teilnehmern erwartet ein spannendes Vortragsprogramm mit internationalen Top-Rednern und eine Menge Aktivitäten von der Community. Beim anschließenden Schulungstag kann das neue Wissen direkt in die Praxis umgesetzt werden.

Ticketbuchung:
Buchen Sie Ihr Ticket für den Schulungstag oder für die gesamte Konferenz auf der Webseite der JavaLand und sichern Sie sich bis zum 15. Januar 2019 günstige Early-Bird-Preise.

JavaLand 2018 – unsere Highlights


Das JavaLand ist doch immer für eine Überraschung gut. Warum auch nicht mal nach dem Motto „Hier gibt es Content noch vor der Keynote“?! Und so begann für Stephan und Dirk der erste Konferenztag mit ihrem Vortrag „Wir schlachten einen Monolithen!“ (Slides als PDF), für den es mehr Interessenten als Plätze gab. Also, kurzfristige Verlegung und volles Haus! Die beiden skizzierten recht anschaulich, welche Treiber das Herauslösen von Microservices rechtfertigen, welche Rahmenbedingungen zu beachten sind und welche Hürden sich bei klassischen Java-Enterprise-Anwendungen möglicherweise in den Weg stellen. Schade nur, dass der Raum für eine angeregte Diskussion im Anschluss durch die notwendige Wanderroute zur Keynote beschnitten wurde.

Danach gab es viel Zeit für Vorträge an zwei vollgepackten Konferenztagen. Wir waren natürlich hocherfreut zu sehen, dass Markus Harrer in seinem Vortrag „Mit Datenanalysen Probleme in der Entwicklung aufzeigen“ mit jQAssistant arbeitet. Das sich Hotspots in gewachsenen Anwendungen damit zielführend aufzeigen lassen, sehen wir genauso 😉

Neben einer ganzen Menge Technik, Frameworks und Architekturthemen fanden sich auch zahlreiche Vorträge zu eher „soften“ Themen im Programm wieder. Exemplarisch seien hierfür die beiden Sessions „Kollegen und Chefs von neuen Technologien überzeugen“ (Henning Schwentner) sowie insbesondere „The forgotten art of mentoring“ (Timothée Bourguignon) genannt. Es ist schön zu sehen, dass derartige Themen Platz in einer Technologiekonferenz finden und vom Publikum sehr gut angenommen werden!

Alles in allem eine runde Sache, der auch der Regen am ersten Tag keinen Abbruch tun konnte. Was wir mitnehmen, sind viele interessante Anregungen aus zahlreichen Gesprächen. Die Java-Community funktioniert ganz offensichtlich noch – und trifft sich einmal jährlich in geballter Form im Phantasialand. Bis nächstes Jahr also!

Das JavaLand 2018 fand vom 13. bis 15. März im Phantasialand Brühl statt.

Auf zum JavaLand 2018

Am 12. März 2018 geht es los. Wir fahren zum JavaLand ins Phantasialand Brühl und freuen uns auf drei Tage gespickt mit tollen Vorträgen, guten Gesprächen mit neuen und alten Bekannten und Spaß im Vergnügungspark. Das JavaLand findet in seiner 5. Auflage vom 13. – 15. März statt.

Im Gepäck haben wir einen interessanten Vortrag „Wir schlachten einen Monolithen“, den Dirk und Stephan am Vormittag des 13. Märzes halten werden:

Wir schlachten einen Monolithen!
Referenten: Dirk Mahler, Stephan Pirnbaum
Dienstag, den 13. März 2018, 08:30 – 09:10 Uhr
Raum: Quantum 1+2
Stream: Architektur & Security

Details zum Vortrag lest ihr in unserem Terminkalender: „buschmais auf dem JavaLand 2018“

Ergänzend zum Vortrag solltet ihr unbedingt den Blog-Beitrag „Dein System: Das unbekannte Wesen“ von Stephan lesen (Erschienen am 07. März 2018 im buschmais Blog)!

JavaLand 2017

Das Phantasialand Brühl öffnete vom 28. bis 30. März 2017 seine Pforten, um den Besuchern des nun zum 4. Mal stattfindenden JavaLands Eintritt zu gewähren. Und es kamen derer sehr viele: zur Eröffnung wurde verkündet, dass es sich um ca. 1.650 Teilnehmer handelt – ein neuer Rekord! Die Verkündung erweckte aber zeitgleich die Befürchtung, dass es daraufhin an den zwei Vortragstagen sehr eng zugehen könnte. Dies war aber definitv nicht der Fall. In den Sälen und auf dem Gelände des Freizeitparks konnten sich die Teilnehmer sehr gut verteilen, auch bei der Versorgungslogistik (Speisen und Getränke) gab es zumindest keine für mich spürbaren Engpässe.

Direkt nach der ersten, für meine Begriffe sehr guten Keynote, die sich mit dem nötigen Kulturwandel in altehrwürdigen Unternehmen durch Digitalisierung beschäftigte, war gleich mein Vortrag an der Reihe: „Schatten der Vergangenheit: Analyse von Git-Repositories“ – natürlich mit jQAssistant. Ein Blick auf die Programmübersicht des Tages zeigte mir, dass mein Vortrag mit einer Chili-Schote markiert war: Teilnehmer hatten das Thema im Vorfeld der Konferenz als „heiss“ bewertet. Das ist eine Einschätzung, die ich naturgemäß teile, zeitgleich aber den Druck verstärkte, ggf. hohe Erwartungen zu erfüllen und eine gute Präsentation abzuliefern. Mit den Besucherzahlen der aktuellen Hype-Themen konnte sich mein Vortrag am Ende zwar nicht messen, aber es waren trotzdem viele Leute da, es gab eine Menge Spaß und das Publikums-Feedback war sehr positiv! Einer der Gründe: die Präsentation bestand zum großen Teil aus einer Live-Demonstration von Abfragen auf Daten des Git-Repositories, das nicht ganz zufällig die Server-Komponente des offiziellen und quelloffenen Konferenz-Planers „DukeCon“ beinhaltete. Die Autoren der Anwendung selbst waren anwesend – dank Ankündigungen in sozialen Medien im Vorfeld sicherlich auch nicht zufällig… Sie bestätigten die gefundenen Erkenntnisse, wie z. B. Expertenwissen über Technologien oder stets in den Ergebnissen wiederkehrende Hotspots – mehr Überzeugungskraft für einen Vortrag kann sich ein Sprecher einfach nicht wünschen!

Nachdem ich meine „Pflicht“ also mit großer Freude erfüllt hatte, konnte ich verbleibende Zeit der Konferenz entspannt nutzen. Interessanterweise schaffte ich es nur zu wenig anderen Vorträgen, die sich für mich eher zufällig thematisch im Umfeld von Java EE ansiedelten. Interessant war dabei, dass wie schon bei der JavaOne 2016 das Thema Microservices in diesem Umfeld auf sehr starkes Interesse stößt, allerdings das zur Verfügung stehende Ökosystem teilweise noch einige Lücken aufweist. Dies wurde im sehr gut besuchten Vortrag meines JUG Saxony Mitstreiters Thorben Janssen deutlich.
Darüber hinaus standen natürlich insbesondere die aktuellen Schlagwörter Java 9, Reactive, Container & Co. auf der Konferenzagenda. Ich widmete mich jedoch eher den persönlichen Gesprächen mit bestehenden oder potentiellen jQAssistant-Nutzern bzw. anderen Sprechern und warf einen Blick auf die Community-Aktivitäten (Code-Golf, Meet The Libs), um dort ein paar Inspirationen für den JUG Saxony Day zu erhalten. Im Ganzen war ich damit so ausgelastet, dass ich es zum wiederholten Mal nicht auf die Achterbahn schaffte! Vielleicht klappt das dann ja endlich im kommenden Jahr…

Apropos: den Termin habe ich mir schon im Kalender vorgemerkt, die Tore des nächsten JavaLands werden vom 20. bis zum 22. März 2018 geöffnet sein!

Slides zum Vortrag:
„Schatten der Vergangenheit: Analyse von Git-Repositories“ (PDF)

Fotos zum JavaLand 2017:

Mit der JUG Saxony auf dem JavaLand 2016.

Über dem Park liegt noch der Charme des vergangenen Winters, noch(!) kreischt hier keiner im Zero-G-Roll von „Black Mamba“ und dennoch versammeln sich mehr als 1200 Leute vor dem Eingang „Berlin“. Phantasialand ist für vier Tage JavaLand. In diesem Jahr bereits die dritte Ausgabe der iJUG-Konferenz und wieder ist die Gemeinde derer, die sich auf den Weg nach Brühl gemacht haben ordentlich angewachsen. Die offizielle Begrüßungsformel „Jatumba!“ auf den Lippen, stürze ich mich für die JUG Saxony ins Getümmel.

Aber was erwartet mich in dieser Welt zwischen Fahrgeschäften und so vielen Java-Enthusiasten? Vor allem einmal wirklich die „Community zum Anfassen“. Wunderbar zu sehen wie sich hier im JavaLand der Austausch zwischen den vielen Teilnehmern, den zahlreichen Speakern und den JUGs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ganz selbstverständlich entwickelt. Es ist einfach super entspannt und immer wieder ergeben sich interessante Gespräche. Ich mache also für die JUG Saxony ein paar Überstunden im „JUG-Café“ und spendiere meinen Gesprächspartnern ganz sächsisch das ein oder andere „Schälchen Heeßen“. Danke an alle, die da waren. Ich freue mich schon jetzt, wenn ich den einen oder anderen auf der nächsten JUG-Veranstaltung treffe.

Natürlich ging es nicht nur um Gespräche bei leckerem (koffeinhaltigem) Heißgetränk. Getragen wird das JavaLand von einem erstklassigen und wirklich prall gefüllten Vortragsprogramm. Es fällt tatsächlich oftmals schwer sich zwischen parallel stattfindenden Sessions zu entscheiden. Und ganz im Zeichen der aktuellen Trends gab es natürlich die geballte Ladung Microservices. Natürlich war auch die Weiterentwicklung der Java-Plattform ein Thema, dass entsprechend viel Raum einnahm. Und so hatte ich das Vergnügen, Vorträgen mit einer Reichweite bis Java 10 zu lauschen. Fast schon Ehrensache, dass wichtige JSR-Leads vor Ort waren und sich so muntere Diskussionen über die Ausgestaltung der einen oder anderen technischen Neuerung entspinnen konnten.

Fazit? Gut war’s! Allen, die nicht dabei sein konnten sei gesagt: Auch 2017 öffnet das JavaLand wieder seine Pforten. Und weil das noch ´ne Weile hin ist, freue ich mich schon jetzt, euch alle im September auf dem JUG Saxony Day zu sehen. Ist „um die Ecke“ und bis 15. April habt ihr auch noch die Gelegenheit, das Programm mitzugestalten und dem Call for Papers zu folgen.

Bis dahin!
– Tobias

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