EJB-TX-Annotationen an privaten Methoden

Mit erstaunlicher Hartnäckigkeit hält sich ein Phänomen in JavaEE Anwendungen: @TransactionAttribute an privaten Methoden. So nutzlos wie irreführend, dokumentiert es die Unkenntnis des Entwicklers über die Mechanismen eines EJB-Containers:

@TransactionAttribute(TransactionAttributeType.REQUIRES_NEW)
private void doSomething() {
  // start a new transaction
  ...
}

Diese Code ist überaus suggestiv und wird gerne in Code-Reviews übersehen. Eine neue Container-Transaktion wird dennoch nicht gestartet. Hierfür müsste der Container einen Interzeptor um den Aufruf von „doSomething()“ wickeln. Das wäre einerseits eine große technische Herausforderung und ist andererseits in keiner Weise durch die EJB-Spezifikation gedeckt. weiterlesen

Wenn der Wunsch Vater der Dokumentation ist

Der Beitrag könnte Spuren von Emotionen beinhalten. Gerne wird Open-Source-Software mangelnde Dokumentation nachgesagt. Diese Kritik mag manchmal gerechtfertigt sein, auf lange Sicht sind schlecht dokumentierte Frameworks aber einer gewissen negativen Selektion unterworfen – um es vornehm auszudrücken.

Hibernate – das Mapping-Framework von JBoss/Red Hat – besitzt traditionell eine sehr umfangreiche Dokumentation. Diese ist sicherlich ein wesentlicher Grund für die Beliebtheit des Frameworks. Ein Reibungspunkt kann trotzdem entstehen, wenn die Dokumentation Features andeudet, die nicht vorhanden oder fehlerhaft implementiert sind (z.B. HHH-5732). Was mich in den Wahnsinn treibt, ist @NaturalId.
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Case-Study: ThyssenKrupp Steel Europe AG

EclipseLink LogoWir unterstützten die ThyssenKrupp Steel Europe AG bei der Erstellung eines neuen, einheitlichen Fertigungsleitsystems auf der Basis von Java-EE-5. Unsere Rolle war es, dem Inhouse-Team zum Thema Persistenz/JPA beratend zur Seite zu stehen. Wir unterstützen bei der Technologieauswahl, migrierten die bestehende Persistenztechnologie nach EclipseLink und schufen darauf aufbauend eine tragfähige Persistenzstrategie mit den Schwerpunkten Abfragsprache, Graph-Historisierung, Modell- und Metamodell-Generierung.

Auf der Basis moderner Enterprise-Java-Technologien ist es uns gelungen, ein performantes, hochverfügbares und flexibles Fertigungsleitsystem zu erstellen, welches den heutigen und zukünftigen Ansprüchen für die Auftrags- und Materialversorgung der verschiedenen Aggregate an den Standorten gewachsen ist.

Joachim Kaminski, Projektleiter,
ThyssenKrupp Steel Europe, Duisburg

Das neue Fertigungsleitsystem ging nach zweijähriger Entwicklungszeit bereits am ersten Standort in die Produktion. Ein weiterer Standort ist zwischenzeitlich gefolgt.

Lesen Sie mehr dazu in der gemeinsamen Case-Study: Kosteneinsparung dank einheitlichem Fertigungsleitsystem bei ThyssenKrupp Steel Europe.

Wir möchten hiermit noch einmal allen herzlich danken, die sich an der Erstellung der Case-Study beteiligt haben. Dank gilt auch dem EclipseLink/TopLink-Team in Kanada und dem Oracle TopLink-Support für ihre Unterstützung im Projekt.

Java Forum Stuttgart 2011

Passend zum offiziellen Launch von Java 7 öffnete am 07. Juli 2011 das 14. Java Forum Stuttgart seine Tore, um dem interessierten und zahlreich erschienenem Fachpublikum einen sehr spannenden Themen-Mix zu präsentieren.

Wir leisteten einen inhaltlichen Beitrag in Form eines Vortrags meinerseits zum Thema „Contexts and Dependency Injection – Die Konzepte des JSR-299“. Von Injection Points bis hin zu Alternativen habe ich deren Einsatz live anhand eines Refactorings einer Beispielanwendung demonstriert, die nachfolgend – mit Kommentaren aufbereitet – als Download zur Verfügung steht.

Unser besonderer Dank gilt den Organisatoren, die das Java Forum Stuttgart auch dieses Mal mit viel Know-How und Engagement zu einem wichtigen Anlaufpunkt für die deutsche Java-Community gemacht haben – wir freuen uns schon jetzt auf die 15. Auflage im nächsten Jahr!

Der Vortrag als PDF:
Download Contexts and Dependency Injection – Die Konzepte des JSR-299

Die Beispielanwendung als ZIP:
Beispielanwendung zum Vortrag

Einige Impressionen zur Veranstaltung:


Copyright Java User Group Stuttgart e.V. . Mit freundlicher Genehmigung der Java User Group Stuttgart. Weitere Fotos auf der Webseite des Java Forum Stuttgart.

Java EE 6 Web Profile: Essentials

Flyer JUG Saxony Dezember 2010Am 09.12.2010 werden wir uns im Rahmen einer Veranstaltung der Java User Group Saxony dem Java EE 6 Web Profile widmen. Die Veranstaltung wird in der Fakultät Informatik der TU Dresden im Raum E023 ab 19:00 Uhr statt finden.

Dirk Mahler von buschmais wird einen Überblick über Java EE 6 Web Profile geben. Am Beispiel „lebenden“ Codes demonstriert er, wie einfach und schnell mit Hilfe der Web Profile Technologien mächtige, interaktive Web-Oberflächen entstehen.

Nach der Veranstaltung können unsere Gäste bei einem Gewinnspiel interessante Fachbücher zum Thema JSF gewinnen und sich bei hoffentlich winterlichen Temperaturen den heißen Glühwein schmecken lassen.

Details und Anmeldung: http://groups.google.de/group/jug-saxony

Anfahrt: Fakultät Informatik der TU Dresden

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