OSGi-Management mit MAEXO 1.0

Die erste stabile Version der „Management Extensions for OSGi“ steht ab sofort auf der Seite des Google-Code-Projektes zum Download bereit.

Logo MAEXOMAEXO ermöglicht JMX-basiertes Management von OSGi-Anwendungen zur Laufzeit und addressiert damit ein Problem, welches ebenfalls im Rahmen der kommenden OSGi Core Spezifkation 4.2 diskutiert wird (RFC 139, OSGi Service Platform Release 4 Version 4.2 Early Draft 3). Die von MAEXO zur Verfügung gestellten Implementierungen zeichnen sich durch minimale Anforderungen an das System und hohe Portabilität aus. Einen ersten Eindruck über den Funktionsumfang und die genannten Eigenschaften vermitteln die in der Distribution enthaltenen Beispiele.

Überzeugen Sie sich selbst!
http://code.google.com/p/maexo/

Textuelle Beschreibung von Domänenmodellen

Codex Dresdensis
Im Zuge einer Migration des Persistenz-Frameworks kann es sinnvoll sein, sein bestehendes Domänenmodell in einer Programmiersprache-neutralen Modellierungssprache neu zu erfassen. Dieser Weg bietet sich insbesondere dann an, wenn die bestehenden Klassen des Datenmodells keine Geschäftslogik besitzen oder wenn die enthaltene Geschäftslogik so regelmäßig ist, dass sie abstrakt beschrieben werden kann. Der Aufwand, der durch die Nachmodellierung entsteht, amortisiert sich schnell durch die zusätzlich gewonnene Flexibilität und Code-Qualität.

Für die Modellierung von Domänenmodellen ist meist die UML mit ihren Klassenstrukturdiagrammen die erste Wahl. Doch dieser Weg soll hier nicht beschritten werden. Anstelle der umfangreichen UML soll eine eigene domänenspezifische Sprache entwickelt werden, die für den beschriebenen Anwendungsfall optimiert ist. Als technische Grundlage wird das Framework Xtext aus dem openArchitectureWare-Werkzeugkasten genutzt.

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Objektorientiertes SQL: Die Java Persistence Query Language

Die Java Persistence API Spezifikation zerfällt für den Anwender in drei große Bereiche: Die Mapping-Spezifikation für die Abbildung von Klassen auf Tabellen, das API für den Umgang mit persistenten Objekten und eine Abfragesprache zum zielgerichteten Laden größerer Objektmengen.

Der Spezifikationsgruppe hinter JPA ist mit der Abfragesprache ein kleines Meisterstück gelungen. Mit den erweiterten Möglichkeiten der Sub-Selektionen und Aggregat-Funktionen sieht die Sprache zwar aus wie SQL, funktioniert aber in sich streng objektorientiert.

Lesen Sie den vollständigen Artikel hier:
Download DatabasePro, Ausgabe 1/2009, S. 36 – 42

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Erster Meilenstein von MAEXO

Wir freuen uns Ihnen den ersten Meilenstein von MAEXO zur Verfügung stellen zu können. MAEXO ist ein Framework, mit dessen Hilfe OSGi-basierte Anwendungen der Administration über die Java-Management-Extensions zugänglich gemacht werden können.

Wenn Sie einen Einblick in die Leistungsfähigkeit der bestehenden Implementierung erhalten wollen, werfen Sie einen Blick auf den vorbereiteten Screencast. Der Screencast demonstriert den Einsatz von MAEXO im Kontext von Eclipse/Equinox. Mit einem kleinen Beispiel-Plugin wird gezeigt, wie man mit Hilfe von MAEXO zur Laufzeit OSGi-Bundles starten und stoppen kann. Gestartet wird hierbei zunächst der MX4J-HTTP-Adapter, mit dem Ergebnis, dass der OSGi-Container nun auch über eine Web-Oberfläche administriert werden kann. Diese Web-Oberfläche wird zugleich genutzt, um das Beispiel-Plugin zu stoppen. Aufgrund der implementierten Activator#stop() Methode führt das Stoppen des Bundles auch zum Verschwinden der im Plugin enthaltenen Eclipse-View.

Der erste Meilenstein von MAEXO kann auf den Seiten des Google-Code-Projektes (Update: MAEXO auf GitHub) heruntergeladen werden.
Viel Spaß beim Experimentieren!
https://github.com/buschmais/maexo http://code.google.com/p/maexo/

Buchrezension:
Systemarchitekturen für verteilte Anwendungen

J. Dunkel, A. Eberhart, S. Fischer, C. Kleiner, A. Koschel
Systemarchitekturen für verteilte Anwendungen
Client-Server, Multi-Tier, SOA, Event-Driven Architecture, P2P, Grid, Web 2.0

303 Seiten. FlexCover
€ 34,90
ISBN 978-3-446-41321-4

Die technischen Anforderungen, die an IT-Systeme der heutigen Zeit gestellt werden, sind enorm. Insbesondere der Aspekt der Verteilung ist ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil bei deren Planung und Entwicklung. Auch ist die Fülle der hier verfügbaren Ansätze überaus beeindruckend. Muss der System-Architekt im Einzelfall eine Wahl treffen, so entwickelt sich die Vielfalt schneller zum Fluch, als einem lieb sein kann.

Das Ziel, dabei eine gewisse Orientierung zu geben, haben sich die Autoren Jürgen Dunkel, Andreas Eberhart, Stefan Fischer, Carsten Kleiner und Arne Koschel bei der Vorlage ihres Werks „Systemarchitekturen für verteilte Anwendungen“ auf die Fahne geschrieben. Frei nach dem Motto des Klappentextes „Gut verteilt ist halb gewonnen…“ findet man auf 292 Seiten all das, was heutzutage State-of-the-Art in Sachen verteilter Systemarchitekturen ist. Das Spektrum der vorgestellten Konzepte spannt sich von den Grundprinzipien der Client-Server-Architektur über Multi-Tier-Systeme, SOA, Event-Driven-Architecture, Peer-to-Peer, Grid-Computing bis hin zu Web 2.0 auf. Fast nichts bleibt unerwähnt und sei es die inzwischen eher als antiquiert zu bezeichnende Kommunikation zweier Anwendungen mithilfe von Sockets. Gewürzt wird das ganze mit einigen Praxisberichten, die einen Eindruck davon vermitteln sollen, wie durch den geeigneten Einsatz der vorgestellten Modelle am Ende des Projektes doch noch alles gut werden kann.

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