Buchrezension:
Systemarchitekturen für verteilte Anwendungen

J. Dunkel, A. Eberhart, S. Fischer, C. Kleiner, A. Koschel
Systemarchitekturen für verteilte Anwendungen
Client-Server, Multi-Tier, SOA, Event-Driven Architecture, P2P, Grid, Web 2.0

303 Seiten. FlexCover
€ 34,90
ISBN 978-3-446-41321-4

Die technischen Anforderungen, die an IT-Systeme der heutigen Zeit gestellt werden, sind enorm. Insbesondere der Aspekt der Verteilung ist ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil bei deren Planung und Entwicklung. Auch ist die Fülle der hier verfügbaren Ansätze überaus beeindruckend. Muss der System-Architekt im Einzelfall eine Wahl treffen, so entwickelt sich die Vielfalt schneller zum Fluch, als einem lieb sein kann.

Das Ziel, dabei eine gewisse Orientierung zu geben, haben sich die Autoren Jürgen Dunkel, Andreas Eberhart, Stefan Fischer, Carsten Kleiner und Arne Koschel bei der Vorlage ihres Werks „Systemarchitekturen für verteilte Anwendungen“ auf die Fahne geschrieben. Frei nach dem Motto des Klappentextes „Gut verteilt ist halb gewonnen…“ findet man auf 292 Seiten all das, was heutzutage State-of-the-Art in Sachen verteilter Systemarchitekturen ist. Das Spektrum der vorgestellten Konzepte spannt sich von den Grundprinzipien der Client-Server-Architektur über Multi-Tier-Systeme, SOA, Event-Driven-Architecture, Peer-to-Peer, Grid-Computing bis hin zu Web 2.0 auf. Fast nichts bleibt unerwähnt und sei es die inzwischen eher als antiquiert zu bezeichnende Kommunikation zweier Anwendungen mithilfe von Sockets. Gewürzt wird das ganze mit einigen Praxisberichten, die einen Eindruck davon vermitteln sollen, wie durch den geeigneten Einsatz der vorgestellten Modelle am Ende des Projektes doch noch alles gut werden kann.

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Leipzig.

Nach dem Start der Java User Group Saxony mit vier erfolgreichen Veranstaltungen im vergangenem Jahr in Dresden stand der erste Vortragsabend in Leipzig auf dem Programm. Gut 50 Interessierte folgten dem Aufruf zu einem Abend, der ganz im Zeichen modellbasierter Entwicklung stand. Mit einem Vortrag zur Modellierung statischer Domainmodelle mithilfe von Xtext eröffnete Frank den fachlichen Teil des Abends. Nach einer kurzen Einführung und der Demonstration eines Beispiels wurde auch der Nutzen einer derartigen Modellierung beleuchtet. Dabei diskutierte Frank die aus der eigenen Erfahrung gewonnenen Argumente, welche für ihn Vorteile der textbasierten gegenüber der graphisch orientierten Modellierung erkennen lassen. Letztere vorzustellen, lag dann in den Händen von Robert Wloch (itemis AG). Dieser führte in die Arbeit mit dem Eclipse Graphical Modeling Framework (GMF) ein. Anhand eines kleinen Beispiels wurden alle wesentlichen Schritte auf dem Weg zum generierten, graphischen Modellierungswerkzeug angerissen und erläutert.

Aus Praxissicht war neben den Einblicken in das konzeptionelle Für und Wieder der beiden Modellierungsansätze vor allem der Einblick in den Reifegrad der vorgestellten Werkzeuge von Interesse. Während das GMF auch bei der Vorführung noch einiges an Kinderkrankheiten erkennen ließ, machte der Xtext-Ansatz aus der Sicht des Toolings einen recht soliden Eindruck. Gleichwohl wurde deutlich, dass je nach Anwendungsbereich beide Ansätze ihre Daseinsberechtigung haben.

Kurzum: Ein spannendes Thema, zwei gute Vorträge und ein gelungener Start der Java User Group Saxony in Leipzig!

Fotos des Abends:


Hier können Sie die Vorträge

als PDF herunterladen.

MAEXO – Management Extensions for OSGi

Wir freuen uns mit MAEXO das zweite Projekt in die Hände von Google-Code geben zu können [1]. MAEXO bildet das fehlende Verbindungsstück zwischen den Technologien OSGi und JMX. Das Ansinnen des Projektes ist es, beliebige OSGi-Container unter der Regie von JMX überwachbar und kontrollierbar zu machen. Darüber hinaus geben wir dem Nutzer dieses Frameworks ein Programmiermodell in die Hand, mit dem er seine eigenen JMX-Komponenten nahtlos in die OSGi-Welt integrieren kann. MAEXO steht unter der Apache License, Version 2.0 [2].

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Wir wünschen Frohe Weihnachten!

Weihnachten steht vor der Tür und der Jahreswechsel rückt näher. Das nehmen wir zum Anlass, um uns für das entgegengebrachte Vertrauen und für die gute Zusammenarbeit zu bedanken. Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ruhige und besinnliche Weihnachten sowie Gesundheit, Glück und Erfolg für das neue Jahr.

Bäume

In diesem Jahr spenden wir für das Kinder- und Jugendprojekt Eselnest, einer Initiative des Spielprojekt e.V. Das Projekt ist seit 2001 als Einrichtung und Abenteuerspielplatz für Kinder und Eltern in Dresden-Pieschen aktiv.

Buchrezension:
Wirtschaftsinformatik – Eine Einführung

Franz Lehner, Stephan Wildner, Michael Scholz
Wirtschaftsinformatik
Eine Einführung

2. Auflage
426 Seiten. Flexcover
€ 34,90
ISBN 978-3-446-41572-0

Franz Lehner und die Mitarbeiter seines Lehrstuhls Stephan Wildner und Michael Scholz stellen sich der Herkulesaufgabe eine Einführung in die Wirtschaftsinformatik zu liefern. Auf 426 Seiten beschreiben sie die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft, stellen Forschungsmethoden vor und liefern Einblicke in zahlreiche Teilbereiche der Wirtschaftsinformatik. Zu den angesprochenen Teilbereichen zählen das IT-Management, das Geschäftsprozessmanagement, E-Business und das Wissensmanagement. Auch fehlt dabei eine Einführung in die Betriebswirtschaftslehre und in die Informatik nicht. Ein vollständiges Kapitel widmet sich weiterhin den Informationssystemen in Industriebetrieben. Die Autoren stellen sich dem Anspruch, eine Orientierungshilfe für die vielfältigen Methoden und Forschungsansätze der Wirtschaftsinformatik zu liefern und, wo notwendig, auf weiterführende Literatur zu verweisen. Abgeschlossen wird das Buch mit einer Diskussion über die potentiellen Forschungsthemen der Wirtschaftsinformatik für die kommenden Jahre. Am Ende des Buches befindet sich ein Stichwortverzeichnis zu den meisten Fachbegriffen. Zur Festigung des Stoffs befinden sich am Ende eines jeden Kapitels Aufgaben und Verständnisfragen. Positiv hervorzuheben ist die Tatsache, dass die Autoren fast vollständig auf Fußnoten verzichten und so einen durchgängigen Lesefluss gewährleisten. Der Buch-Cover verspricht zusätzlich: „Für Bachelors geeignet“.

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