Buchrezension:
Pragmatisches Denken und Lernen

Andy Hunt
Pragmatisches Denken und Lernen
Refacture your wetware!

Hanser Fachbuch

265 Seiten. Broschiert.
€ 24,90
ISBN 978-3-446-41643-7

Manch einer behauptet von sich, Experte auf einem Gebiet zu sein. Doch die wenigsten sind es wohl tatsächlich. „Wenn man auf einem Gebiet nicht besonders fähig ist, neigt man mit größerer Wahrscheinlichkeit dazu, zu denken, dass man ein ziemlicher Experte darin ist.“ – stellt Andy Hunt in seinem neusten Werk „Pragmatisches Denken und Lernen“ fest. Diesen selbsternannten Experten ist meist nicht bewusst, wie wenig sie eigentlich wissen. Häufig gibt es Verfahren und Methoden zur Problemlösung in ihrem Fachgebiet, von denen sie keinerlei Kenntnis haben. Und nur wenige von uns wissen wohl tatsächlich, wie unser Gehirn Informationen verarbeitet und welche effizienten Methoden zum Lernen und Lösen von Problemen auf dem Weg zum Expertentum unerlässlich sind.

Andy Hunt, der als Co-Autor des Bestsellers „Der Pragmatische Programmierer“ bekannt wurde, führt den interessierten Leser in „Pragmatisches Denken und Lernen“ in die Lern- und Verhaltenstheorie ein. Er bekräftigt dabei verschiedene Erkenntnisse der Neuro- und Verhaltenswissenschaften durch persönliche Erfahrungen und Eindrücke, die er während seiner langjährigen Tätigkeit als Programmierer gesammelt hat. Das Buch enthält eine herausnehmbare Karteikarte mit 48 Tipps, die im Buch sukzessive erarbeitet werden und dem Leser das pragmatische Denken und Lernen nahe bringen sollen. Im gesamten Buch schlägt Hunt praktische Übungen, die er als „vertiefende Handlungen“ bezeichnet, vor. Diese sollen das Gelesene untermauern und dem Leser den Stoff besser begreifbar machen.

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Refactoring von Datenbankschemas mit Liquibase

Software verändert sich, und mit ihr verändern sich die benötigten Datenstrukturen. Komplexe SQL-Skripte sind meist die Folge. Alternativ dazu existiert ein einfach zu erlernendes, aber mächtiges Werkzeug: Liquibase

„Nichts ist so beständig wie der Wandel“. Dieses oftbenutzte Zitat trifft insbesondere auch auf den Lebenszyklus von Software zu. Es ist nahezu unmöglich, eine Anwendung vollständig auf dem Reißbrett zu entwerfen, sie exakt in der geplanten Form umzusetzen und anschließend nicht mehr verändern zu müssen. Neue ebenso wie sich verändernde Anforderungen erzwingen zu verschiedenen Zeitpunkten im Entwicklungsprozess entweder Ergänzungen oder Änderungen, denen praktisch jeder Teil des Systems unterliegt. Der Begriff „Refactoring“ hat mittlerweile einen festen Platz im Vokabular der Softwareentwickler gefunden und wird durch Entwicklungsumgebungen für gängige Programmiersprachen sehr gut unterstützt.

Während diese Aussage ohne Einschränkung auf die Programmiersprache Java und ihre Werkzeuge (zum Beispiel Eclipse) angewendet werden kann, klafft ausgerechnet in deren näherem Umfeld eine Lücke: Wie werden Änderungen im Domänenmodell auf Schemas relationaler Datenbanken übertragen, ohne bestehende Strukturen und bereits vorhandene Daten zu zerstören? …

Lesen Sie den vollständigen Artikel hier:
Download DatabasePro, Ausgabe 2/2009, S. 92 – 96

Nachlese OUTPUT’09

Am 24. April 2009 haben die Studierenden der Fakultät Informatik der TU Dresden zum vierten Mal zur OUTPUT eingeladen. Mehr als 600 Besucher ließen sich von Vorträgen, Projektarbeiten, Kurzfilmen und Präsentationen begeistern. Auch in diesem Jahr fand die OUTPUT gemeinsam mit dem Innovationsforum „Software Saxony“ statt, das sich mit einem interessanten Mix aus den verschiedensten Themenbereichen der IT den Zuhörern widmete.

Die buschmais GbR präsentierte sich den Studierenden und Interessierten mit unseren aktuellen Angeboten für Beleg- und Diplomarbeiten. An diesem sonnigen Frühlingstag konnten wir auch mit viel leckerem Eis für Abkühlung sorgen.

Wir danken den Organisatoren für die gute Betreuung während der Veranstaltung. Auch möchten wir uns bei allen Besuchern bedanken, die den Spaß mit den grünen Zetteln mitgemacht haben. Wir freuen uns auf eine weitere OUTPUT!

Fotos und Vorträge finden Sie auf den Seiten von http://www.software-saxony.de

OSGi-Management mit MAEXO 1.0

Die erste stabile Version der „Management Extensions for OSGi“ steht ab sofort auf der Seite des Google-Code-Projektes zum Download bereit.

Logo MAEXOMAEXO ermöglicht JMX-basiertes Management von OSGi-Anwendungen zur Laufzeit und addressiert damit ein Problem, welches ebenfalls im Rahmen der kommenden OSGi Core Spezifkation 4.2 diskutiert wird (RFC 139, OSGi Service Platform Release 4 Version 4.2 Early Draft 3). Die von MAEXO zur Verfügung gestellten Implementierungen zeichnen sich durch minimale Anforderungen an das System und hohe Portabilität aus. Einen ersten Eindruck über den Funktionsumfang und die genannten Eigenschaften vermitteln die in der Distribution enthaltenen Beispiele.

Überzeugen Sie sich selbst!
http://code.google.com/p/maexo/

Textuelle Beschreibung von Domänenmodellen

Codex Dresdensis
Im Zuge einer Migration des Persistenz-Frameworks kann es sinnvoll sein, sein bestehendes Domänenmodell in einer Programmiersprache-neutralen Modellierungssprache neu zu erfassen. Dieser Weg bietet sich insbesondere dann an, wenn die bestehenden Klassen des Datenmodells keine Geschäftslogik besitzen oder wenn die enthaltene Geschäftslogik so regelmäßig ist, dass sie abstrakt beschrieben werden kann. Der Aufwand, der durch die Nachmodellierung entsteht, amortisiert sich schnell durch die zusätzlich gewonnene Flexibilität und Code-Qualität.

Für die Modellierung von Domänenmodellen ist meist die UML mit ihren Klassenstrukturdiagrammen die erste Wahl. Doch dieser Weg soll hier nicht beschritten werden. Anstelle der umfangreichen UML soll eine eigene domänenspezifische Sprache entwickelt werden, die für den beschriebenen Anwendungsfall optimiert ist. Als technische Grundlage wird das Framework Xtext aus dem openArchitectureWare-Werkzeugkasten genutzt.

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