Einführung in das Thema
Kein IT-System wird einmal erstellt und erfüllt dann für alle Zeit unverändert und in gleichbleibender Qualität seine ihm zugedachten Aufgaben. Fachliche wie technische Rahmenbedingungen ändern sich stetig und erfordern so eine hohe Flexibilität in vielen Bereichen der Softwareentwicklung. Die Qualität eines Anwendungssystems wird damit nicht allein an dessen Status quo gemessen. Die Fähigkeit sich in kurzer Zeit an neue Gegebenheiten anzupassen ist damit immer auch ein gleichwertiges Qualitätskriterium bei der Bewertung von Softwaresystemen.
Aufgabenstellung
Mit der Arbeit soll ein Ansatz für ein (teil-)automatisiertes Refactoring von Domänenmodellen im Zusammenspiel mit assoziierten Ontologien erarbeitet werden. Der Fokus soll dabei auf einer Untersuchung der gegenseitigen Ursache-Wirkungs-Beziehung zwischen Ontologie und einem assoziierten Domänenmodell unter dem Blickwinkel der Reorganisation liegen. Es ist eine Bewertung zu erstellen, in welchem Maße die Anforderungen des Refactorings durch aktuelle Technologien zur ontologischen Beschreibung von Domänenmodellen abgedeckt werden kann. In einem zweiten Teil der Arbeit sollen durch eine prototypische Entwicklung die Möglichkeiten für die entsprechende Werkzeugunterstützung des zuvor betrachteten Refactoring-Prozesses dargestellt werden.
Hinweise:
Diese Arbeit ist abgeschlossen. Bearbeitet wurde das Diplomthema durch Herrn Erik Tittel (Dipl.-Informatiker, TU Dresden). Die Diplomarbeit steht nachfolgend als PDF zur Verfügung:
Refactoring in der Ontologiegetriebenen Softwareentwicklung (Diplomarbeit, Erik Tittel, TU Dresden)


