Einführung in das Thema

Im Zeitalter von Google ist es fast Normalität, verschiedene Suchbegriffe auszuprobieren und sich seitenweise durch Trefferlisten zu arbeiten. Google bietet hierbei Unterstützung durch eine Rechtschreibkorrektur und eine automatische Vervollständigung der Suchanfrage. Andere Suchmaschinen bieten alternative Suchbegriffe an oder schlagen Treffer vor, die thematisch ähnlich gelagert sind. Das Prinzip der Blätterns durch eine Trefferliste bleibt dennoch bestehen.

Wie sähe jedoch ein modernes Benutzer-Interface für Suchanfragen aus, wenn der Datenbestand schwach strukturiert ist und man deshalb nicht auf statistische Tricks angewiesen wäre? Wie geht man mit dem Problem um, wenn das gefundene Dokument praktisch erraten werden muss, weil sein Inhalt aus Datenschutzgründen nicht frei zugänglich gemacht werden darf?

Zielstellung der Arbeit

Die Arbeit soll der Frage nachgehen, wie ein Suchender optimal bei seiner Aufgabe unterstützt werden kann, wenn der Datenbestand semi-strukturiert ist und oben genannte Einschränkungen bestehen.

Es ist davon auszugehen, dass der Suchende die Struktur der Daten weder kennt noch kennen muss. Weiterhin ist davon auszugehen, dass sich die Struktur der Daten im Zeitverlauf ändert. Auch sollte berücksichtigt werden, dass verschiedene Gruppen von Benutzern nach anderen Gesichtspunkten ihre Suche organisieren. Das Benutzer-Interface sollte daher adaptiv sowohl für den Suchenden als auch hinsichtlich des Datenbestandes ausgelegt werden.

Hinweise

Der Umfang dieser Arbeit richtet sich an einer Master- oder Diplomarbeit aus. Neben der theoretischen Erschließung des Themas soll auch eine prototypischen Umsetzung erfolgen.

Letzte Änderung: 12. Juni 2009, 11:00