Clean(er) Code mit ECMAScript 6

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JavaScript ist nicht gerade für seine übersichtlichen Quellcodes bekannt. ECMAScript 6 versucht mit dieser Tatsache aufzuräumen. In diesem Artikel stelle ich einige der neuen Features auf den Prüfstand und versuche herauszufinden, wie man heutige JavaScript-Projekte übersichtlicher und damit einfacher lesbar gestalten kann.

Der Kern von JavaScript wurde innerhalb von drei Tagen entwickelt und war ursprünglich nur dazu gedacht, etwas Dynamik in die bis dahin statischen HTML-Seiten zu bringen. Heute erfreut sich JavaScript einer immer stärker werdenden Beliebtheit und wird zur Umsetzung ganzer Anwendungen eingesetzt. Damit ist klar, dass sich die Anforderungen an die Sprache seit ihrer Schaffung drastisch geändert haben. Komplexere Anwendungen und größere Teams erfordern eine gute Organisation und Lesbarkeit des Quellcodes. Eine Eigenschaft, für die JavaScript heute nicht gerade bekannt ist.

ECMAScript 2015 ist die inzwischen sechste Spezifikation für JavaScript. Sie bringt Neuerungen, die bei der Erfüllung dieser Anforderungen helfen können. Nachfolgend stelle ich die meiner Meinung nach wichtigsten Neuerungen in ECMAScript 6 vor und zeige, wie diese den bisherigen Code (basierend auf ECMAScript 5) verbessern können.

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Neues aus dem Seminarprogramm

Neue Themen, neue Termine. Wir haben unser Angebot für Sie ausgebaut und freuen uns, dass ab sofort Thorben Janssen – freiberuflicher Trainer – mit seinen Seminaren “Hibernate für Fortgeschrittene” und “Hibernate Performance Tuning” unser Seminarangebot ergänzt. Beide Seminare finden im Januar 2018 statt und können einzeln oder zum attraktiven Paketpreis gebucht werden.

Dirk Mahler, erfahrener Softwarearchitekt bei buschmais, wird zwei Einsteigerkurse in jQAssistant geben, einem OpenSource-Tool zur Analyse von Softwarestrukturen. Erfahren Sie direkt vom Initiator des Tools, wie es angewendet wird und wie es Ihre Softwarequalität immens verbessern kann.

Eine Durchführungsgarantie geben wir für die Seminare “Java für Fortgeschrittene” vom 13. – 17. November 2017 und “Buildmanagement done right” vom 06. – 09. Februar 2018. Es sind noch Restplätze verfügbar. Ein Anmeldeformular finden Sie auf der jeweiligen Seminarseite.

Wer neue Trends und Technologien aufs Exemple testen möchte, ist herzlich zur buschmais Technologiewerkstatt im Herbst 2017 eingeladen. Michael Hunger (Neo Technology) zeigt in seinem Workshop “Echtzeitempfehlungen selbstgemacht – einfach mit Neo4j”, wie mit Daten eines sozialen Netzwerkes eine Empfehlungsermittlung aufgebaut werden kann. Im Workshop “Hibernate für Fortgeschrittene” gibt Thorben Janssen einen Überblick über Neuerungen in JPA und in Hibernate an praktischen Beispielen.

Ganz dem Motto “Der frühe Vogel fängt den Wurm” gelten für alle Seminare und Workshops attraktive Frühbucherpreise. Schauen Sie selbst und stöbern Sie in unserem Programm.

Wir freuen uns, Sie zu unseren Seminaren und Workshops begrüßen zu dürfen. Bei Fragen kommen Sie gerne per E-Mail (info@buschmais.com) auf uns zu.

CSS statt LESS und SASS

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Das Styling einer Webseite über Cascaded Stylesheets (CSS) ist der beste Weg, um eine gute Trennung zwischen der Struktur und dem Aussehen zu erhalten. Die Sprache CSS wird durch das W3C beständig weiterentwickelt, um die Nutzung angenehmer zu machen und die Gestaltungsspielräume zu vergrößern.

Neuere Stylesheet-Sprachen, wie zum Beispiel SASS oder LESS, können die Arbeit mit CSS vereinfachen, da sie die Sprache entwicklerfreundlich erweitern. Nachteil dieser Sprachen ist, dass sie meist noch vor der Verwendung in CSS-Code kompiliert werden müssen. Um diese Lücke zu schließen, hat das W3C (World Wide Web Consortium) begonnen, den CSS-Standard so zu erweitern, dass einige der Features in CSS direkt einfließen.

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ng-week: </> + ()-[]->() = b+

Unsere diesjährige Projektwoche stand ganz im Zeichen von JavaScript und Cypher. Wir wollten gemeinsam eine Anwendung entwickeln, die im Frontend auf AngularJS setzt und zur Datenhaltung eine Neo4J-Graphdatenbank verwendet. Die Anwendung sollte dabei ohne (Java-)Backend auskommen. Um das Ergebnis kurz vorwegzunehmen: Das hat super funktioniert!

Als Anwendungsfall diente eine klassische Adressverwaltung: Personen stehen mit Organisationen in Beziehung, Personen besitzen Kontaktdaten, Organisationen haben kontextabhängige Adressen, Personen finden sich in Empfängerlisten für Marketing-Aktionen wieder und vieles mehr. Die Modellierung dieser Beziehungen als Graph ist sehr intuitiv und hat uns gute Dienste als Diskussionsgrundlage geleistet.

Die technische Umsetzung blieb nicht ohne Herausforderungen. Es zeigte sich sehr schnell, dass das Rest-API der Neo4j-DB nicht auf die $resource Abstraktion von AngularJS passt. Auch mit dem $http-Service haben wir uns schwer getan. Wir hätten beinahe einen HATEOAS-Transformer implementiert, wäre nicht Peter – der erst später zu uns stieß – mit der Frage ins Haus gefallen, warum wir nicht den JavaScript-Treiber der Neo4j-DB verwenden. Eine kurze Evaluierung des APIs ergab: Das müsste gehen! Obwohl eine frühe 1.0, erwies sich der Treiber überaus stabil und weitgehend erwartungskonform.

Der JavaScript-Teil hat bei mir gemischte Gefühle hinterlassen. Das Bootstrapping der Anwendung mittels AngularJS war in wenigen Minuten erledigt. Allerdings ein Build-System aufzubauen, wo alle Ressourcen am Ende automatisch an der richtigen Stelle landen, hat mich viel fluchen lassen. Plugins für Grunt scheinen durchweg nichts von Fehler-Reporting zu halten. Eine Inkompatibilität zwischen grunt-usemin und grunt-angular-file-loader war so nur durch Raten zu finden.

Eine weitere Spitzfindigkeit zeigte sich in der Integration des Neo4j-Treibers mit AngularJS. Beide Frameworks setzen auf Promises – allerdings in verschiedenen Implementierungen. Der Neo4j-Treiber nutzt eine eigene, an ES6 angelehnte Implementierung, während AngularJS mit $q einen Service hat, der an den Digest-Zyklus des Frameworks gekoppelt ist. Die Folge war, dass Ergebnisse aus Datenbank-Abfragen nie unmittelbar angezeigt wurden. Peter – diesmal der, der von Anfang an dabei war – konnte den gordischen Knoten zerschlagen. Die von ihm etablierte Verwendungsweise von $q kannte ich bis dato nicht.

Als Fazit lässt sich festhalten: Keiner hat das Java-Backend vermisst. Wir haben uns durch JavaScript, AngularJS, NPM, Grunt, Bootstrap, Less, Neo4j und Cypher gekämpft und selbst alte Hasen konnten dabei noch neue Tricks dazulernen. Wir haben einen funktionsfähigen Prototyp implementiert, deren Fertigstellung im Wesentlichen jetzt nur noch Fleißarbeit ist. Auf unsere Zusammenarbeit und das erzielte Ergebnis können wir durchaus stolz sein.

Mit jQAssistant auf der
JavaOne Latin America 2016

In den vergangenen Monaten war Dirk auf einigen europäischen IT-Konferenzen unterwegs, um zum Thema Software-Analyse mit jQAssistant zu sprechen. Wir berichteten z. B. von der GeeCON 2016 in Krakau und von den Software Quality Days in Wien. Nun musste etwas Abwechslung her – die Nachricht aus Brasilien kam wie gerufen: “Congratulations! You have been identified as a speaker for the upcoming Oracle JavaOne Latin America 2016 conference in Sao Paulo, Brazil.” So reiste Dirk vom 27. – 30. Juni 2016 nach São Paulo und sprach am 28. Juni zum Thema “Yes We Scan! Software Analysis Using jQAssistant And Neo4j”. Was er auf der JavaOne erlebte, schreibt er im Blog auf jqassistant.org.

Slides als PDF:
Yes We Scan! Software Analysis Using jQAssistant And Neo4j (PDF)

Fotos zur JavaOne Latin America 2016:

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