CSS statt LESS und SASS

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Das Styling einer Webseite über Cascaded Stylesheets (CSS) ist der beste Weg, um eine gute Trennung zwischen der Struktur und dem Aussehen zu erhalten. Die Sprache CSS wird durch das W3C beständig weiterentwickelt, um die Nutzung angenehmer zu machen und die Gestaltungsspielräume zu vergrößern.

Neuere Stylesheet-Sprachen, wie zum Beispiel SASS oder LESS, können die Arbeit mit CSS vereinfachen, da sie die Sprache entwicklerfreundlich erweitern. Nachteil dieser Sprachen ist, dass sie meist noch vor der Verwendung in CSS-Code kompiliert werden müssen. Um diese Lücke zu schließen, hat das W3C (World Wide Web Consortium) begonnen, den CSS-Standard so zu erweitern, dass einige der Features in CSS direkt einfließen.

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ng-week: </> + ()-[]->() = b+

Unsere diesjährige Projektwoche stand ganz im Zeichen von JavaScript und Cypher. Wir wollten gemeinsam eine Anwendung entwickeln, die im Frontend auf AngularJS setzt und zur Datenhaltung eine Neo4J-Graphdatenbank verwendet. Die Anwendung sollte dabei ohne (Java-)Backend auskommen. Um das Ergebnis kurz vorwegzunehmen: Das hat super funktioniert!

Als Anwendungsfall diente eine klassische Adressverwaltung: Personen stehen mit Organisationen in Beziehung, Personen besitzen Kontaktdaten, Organisationen haben kontextabhängige Adressen, Personen finden sich in Empfängerlisten für Marketing-Aktionen wieder und vieles mehr. Die Modellierung dieser Beziehungen als Graph ist sehr intuitiv und hat uns gute Dienste als Diskussionsgrundlage geleistet.

Die technische Umsetzung blieb nicht ohne Herausforderungen. Es zeigte sich sehr schnell, dass das Rest-API der Neo4j-DB nicht auf die $resource Abstraktion von AngularJS passt. Auch mit dem $http-Service haben wir uns schwer getan. Wir hätten beinahe einen HATEOAS-Transformer implementiert, wäre nicht Peter – der erst später zu uns stieß – mit der Frage ins Haus gefallen, warum wir nicht den JavaScript-Treiber der Neo4j-DB verwenden. Eine kurze Evaluierung des APIs ergab: Das müsste gehen! Obwohl eine frühe 1.0, erwies sich der Treiber überaus stabil und weitgehend erwartungskonform.

Der JavaScript-Teil hat bei mir gemischte Gefühle hinterlassen. Das Bootstrapping der Anwendung mittels AngularJS war in wenigen Minuten erledigt. Allerdings ein Build-System aufzubauen, wo alle Ressourcen am Ende automatisch an der richtigen Stelle landen, hat mich viel fluchen lassen. Plugins für Grunt scheinen durchweg nichts von Fehler-Reporting zu halten. Eine Inkompatibilität zwischen grunt-usemin und grunt-angular-file-loader war so nur durch Raten zu finden.

Eine weitere Spitzfindigkeit zeigte sich in der Integration des Neo4j-Treibers mit AngularJS. Beide Frameworks setzen auf Promises – allerdings in verschiedenen Implementierungen. Der Neo4j-Treiber nutzt eine eigene, an ES6 angelehnte Implementierung, während AngularJS mit $q einen Service hat, der an den Digest-Zyklus des Frameworks gekoppelt ist. Die Folge war, dass Ergebnisse aus Datenbank-Abfragen nie unmittelbar angezeigt wurden. Peter – diesmal der, der von Anfang an dabei war – konnte den gordischen Knoten zerschlagen. Die von ihm etablierte Verwendungsweise von $q kannte ich bis dato nicht.

Als Fazit lässt sich festhalten: Keiner hat das Java-Backend vermisst. Wir haben uns durch JavaScript, AngularJS, NPM, Grunt, Bootstrap, Less, Neo4j und Cypher gekämpft und selbst alte Hasen konnten dabei noch neue Tricks dazulernen. Wir haben einen funktionsfähigen Prototyp implementiert, deren Fertigstellung im Wesentlichen jetzt nur noch Fleißarbeit ist. Auf unsere Zusammenarbeit und das erzielte Ergebnis können wir durchaus stolz sein.

Mit jQAssistant auf der
JavaOne Latin America 2016

In den vergangenen Monaten war Dirk auf einigen europäischen IT-Konferenzen unterwegs, um zum Thema Software-Analyse mit jQAssistant zu sprechen. Wir berichteten z. B. von der GeeCON 2016 in Krakau und von den Software Quality Days in Wien. Nun musste etwas Abwechslung her – die Nachricht aus Brasilien kam wie gerufen: “Congratulations! You have been identified as a speaker for the upcoming Oracle JavaOne Latin America 2016 conference in Sao Paulo, Brazil.” So reiste Dirk vom 27. – 30. Juni 2016 nach São Paulo und sprach am 28. Juni zum Thema “Yes We Scan! Software Analysis Using jQAssistant And Neo4j”. Was er auf der JavaOne erlebte, schreibt er im Blog auf jqassistant.org.

Slides als PDF:
Yes We Scan! Software Analysis Using jQAssistant And Neo4j (PDF)

Fotos zur JavaOne Latin America 2016:

Java Mission Control

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Die Entwicklung ist abgeschlossen. Alles ist gut getestet und schon ist die Anwendung im Produktivbetrieb. Schön, wenn jetzt alles stabil läuft. Und was wenn nicht? Dann heißt es möglichst schnell mit Analyse-Ergebnissen aufzuwarten. Was führte wann und warum zu Abweichungen im Verhalten der Anwendung? Ohne repräsentative Datenbasis und ein entsprechend aufeinander abgestimmtes Tooling kommt man jetzt schnell ins Schwitzen. Gut zu wissen, dass in Oracles JDK mit Java Mission Control eine geradezu perfekte Toolkette für solche Fälle bereits vorhanden ist.

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EJB-TX-Annotationen an privaten Methoden

Mit erstaunlicher Hartnäckigkeit hält sich ein Phänomen in JavaEE Anwendungen: @TransactionAttribute an privaten Methoden. So nutzlos wie irreführend, dokumentiert es die Unkenntnis des Entwicklers über die Mechanismen eines EJB-Containers:

@TransactionAttribute(TransactionAttributeType.REQUIRES_NEW)
private void doSomething() {
  // start a new transaction
  ...
}

Diese Code ist überaus suggestiv und wird gerne in Code-Reviews übersehen. Eine neue Container-Transaktion wird dennoch nicht gestartet. Hierfür müsste der Container einen Interzeptor um den Aufruf von “doSomething()” wickeln. Das wäre einerseits eine große technische Herausforderung und ist andererseits in keiner Weise durch die EJB-Spezifikation gedeckt. weiterlesen

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