Von Göttern und Graphen

Die Grundlagen – Chaos formt sich

Dieses Tutorial zeigt, wie mit eXtended Objects (XO) Daten in der Graphdatenbank Neo4j ablegt werden können.

XO, Java und Neo4j – Gottheiten, die sich verstehen

Neo4j ist eine Graphdatenbank. Anders als bei relationalen Datenbanken werden hier die Daten als Knoten und Kanten abgelegt. Knoten besitzen Labels, weiterhin haben sie Eigenschaften als Name-Wert-Paar und stehen mit anderen Knoten über Kanten in Beziehung. Labels markieren und kategorisieren einen Knoten. Beziehungen zwischen Knoten besitzen eine Richtung. Beziehungen können ebenfalls Eigenschaften besitzen.

Grafik_TutorialXO_Neo4jSymbole
Abbildung 1 Bezeichnung Neo4j Bestandteile

eXtended Objects (XO) ist ein Framework, um Daten von Java in Neo4j zu speichern. XO bietet ein Mapping zwischen Konzepten der Programmiersprache Java und Konzepten der Graphdatenbank. Knoten in der Datenbank werden auf XO-Entitäten abgebildet. Eine solche Entität ist kein Java-Bean im herkömmlichen Sinn, sondern eine von eXtendend Objects verwaltete Instanz eines Datentyps. Die Datentypen werden als Interfaces modelliert und tragen XO-spezifische Annotationen. Kanten werden auf ein- oder mehrwertige Properties abgebildet. Eigenschaften von Knoten werden auch als Properties abgebildet, allerdings haben diese einen primitiven Datentyp oder Sting als Typ. Properties werden durch Getter und Setter definiert.

Grafik_TutorialXO_Mapping
Abbildung 2 Mapping Java – XO – Neo4j

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JavaLand 2017

Das Phantasialand Brühl öffnete vom 28. bis 30. März 2017 seine Pforten, um den Besuchern des nun zum 4. Mal stattfindenden JavaLands Eintritt zu gewähren. Und es kamen derer sehr viele: zur Eröffnung wurde verkündet, dass es sich um ca. 1.650 Teilnehmer handelt – ein neuer Rekord! Die Verkündung erweckte aber zeitgleich die Befürchtung, dass es daraufhin an den zwei Vortragstagen sehr eng zugehen könnte. Dies war aber definitv nicht der Fall. In den Sälen und auf dem Gelände des Freizeitparks konnten sich die Teilnehmer sehr gut verteilen, auch bei der Versorgungslogistik (Speisen und Getränke) gab es zumindest keine für mich spürbaren Engpässe.

Direkt nach der ersten, für meine Begriffe sehr guten Keynote, die sich mit dem nötigen Kulturwandel in altehrwürdigen Unternehmen durch Digitalisierung beschäftigte, war gleich mein Vortrag an der Reihe: „Schatten der Vergangenheit: Analyse von Git-Repositories“ – natürlich mit jQAssistant. Ein Blick auf die Programmübersicht des Tages zeigte mir, dass mein Vortrag mit einer Chili-Schote markiert war: Teilnehmer hatten das Thema im Vorfeld der Konferenz als „heiss“ bewertet. Das ist eine Einschätzung, die ich naturgemäß teile, zeitgleich aber den Druck verstärkte, ggf. hohe Erwartungen zu erfüllen und eine gute Präsentation abzuliefern. Mit den Besucherzahlen der aktuellen Hype-Themen konnte sich mein Vortrag am Ende zwar nicht messen, aber es waren trotzdem viele Leute da, es gab eine Menge Spaß und das Publikums-Feedback war sehr positiv! Einer der Gründe: die Präsentation bestand zum großen Teil aus einer Live-Demonstration von Abfragen auf Daten des Git-Repositories, das nicht ganz zufällig die Server-Komponente des offiziellen und quelloffenen Konferenz-Planers „DukeCon“ beinhaltete. Die Autoren der Anwendung selbst waren anwesend – dank Ankündigungen in sozialen Medien im Vorfeld sicherlich auch nicht zufällig… Sie bestätigten die gefundenen Erkenntnisse, wie z. B. Expertenwissen über Technologien oder stets in den Ergebnissen wiederkehrende Hotspots – mehr Überzeugungskraft für einen Vortrag kann sich ein Sprecher einfach nicht wünschen!

Nachdem ich meine „Pflicht“ also mit großer Freude erfüllt hatte, konnte ich verbleibende Zeit der Konferenz entspannt nutzen. Interessanterweise schaffte ich es nur zu wenig anderen Vorträgen, die sich für mich eher zufällig thematisch im Umfeld von Java EE ansiedelten. Interessant war dabei, dass wie schon bei der JavaOne 2016 das Thema Microservices in diesem Umfeld auf sehr starkes Interesse stößt, allerdings das zur Verfügung stehende Ökosystem teilweise noch einige Lücken aufweist. Dies wurde im sehr gut besuchten Vortrag meines JUG Saxony Mitstreiters Thorben Janssen deutlich.
Darüber hinaus standen natürlich insbesondere die aktuellen Schlagwörter Java 9, Reactive, Container & Co. auf der Konferenzagenda. Ich widmete mich jedoch eher den persönlichen Gesprächen mit bestehenden oder potentiellen jQAssistant-Nutzern bzw. anderen Sprechern und warf einen Blick auf die Community-Aktivitäten (Code-Golf, Meet The Libs), um dort ein paar Inspirationen für den JUG Saxony Day zu erhalten. Im Ganzen war ich damit so ausgelastet, dass ich es zum wiederholten Mal nicht auf die Achterbahn schaffte! Vielleicht klappt das dann ja endlich im kommenden Jahr…

Apropos: den Termin habe ich mir schon im Kalender vorgemerkt, die Tore des nächsten JavaLands werden vom 20. bis zum 22. März 2018 geöffnet sein!

Slides zum Vortrag:
„Schatten der Vergangenheit: Analyse von Git-Repositories“ (PDF)

Fotos zum JavaLand 2017:

Weihnachtsgrüße von buschmais und von der JUG Saxony

Es ist schon zum guten Brauch für uns geworden, das Weihnachtstreffen der JUG Saxony mit einem Vortrag zu füllen. Am 08. Dezember 2016 fand das diesjährige Weihnachtstreffen in der SLUB Dresden statt. Die WDCM Dresden war Co-Veranstalter, mit dessen Unterstützung wir über 90 Teilnehmer begrüßen durften. Das ist Teilnehmerrekord für 2016. Zu Beginn spendierten wir wieder leckeren Glühwein in der Bib Lounge, der Cafeteria der SLUB Dresden. Pünktlich um 19:00 Uhr ging es los: Frank sprach zum Thema „Angular 2 mit TypeScript“ und unterhielt das Publikum per Live-Coding. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern, bei der JUG Saxony, bei der WDCM Dresden und bei der SLUB Dresden für den schönen Vortragsabend.

Mit dem Weihnachtstreffen geht auch für uns ein erfolgreiches Jahr zu Ende. Auf diesem Wege sagen wir für das gute Miteinander und das entgegengebrachte Vertrauen „Vielen Dank“. Wir freuen uns auf ein ereignisreiches Jahr 2017.

Wir wünschen allen ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

In diesem Jahr unterstützen wir die Helene-Maier-Stiftung in Kreischa und die Integrationswerkstätten Niederlausitz in Senftenberg mit einer Spende.

Fotos zum Weihnachtstreffen:

Weihnachtsstimmung bei buschmais und der JUG Saxony

Am 09. Dezember 2015 trafen wir uns in der SLUB Dresden zur 70. JUG Saxony Veranstaltung, die gleichzeitig die diesjährige Weihnachts- und damit die letzte Veranstaltung im Jahr 2015 sein durfte. Wie schon seit einigen Jahren schmückt buschmais die Weihnachtsveranstaltung thematisch aus. So hieß es diesmal: „Mind the Gap – Architektur vs. Code“ mit Dirk und Oliver Fischer (E-Post Development GmbH). Das vorgestellte Tool jQAssistant sorgte anschließend für guten Gesprächsstoff. Da das aktuelle Wetter wenig weihnachtlich ist, trug – gemäß der Tradition – leckerer Glühwein aus der SLUB Lounge und Dirk im Weihnachtsdress für ein wenig wollige Stimmung bei. Die Slides und Fotos zum Vortrag stellen wir unter dem Blogpost zur Verfügung. Besten Dank an alle Teilnehmer, die JUG Saxony und die SLUB Dresden für den tollen Abend.

Mit der Weihnachtsveranstaltung geht auch für uns ein bewegendes und erfolgreiches Jahr zu Ende. Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich für das gute Miteinander und das entgegengebrachte Vertrauen bedanken.

Wir wünschen allen ein besinnliches Weihnachtsfest sowie ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

LUBA_Logo_150px Auch in diesem Jahr möchten wir wieder einen regionalen Verein mit einer Spende unterstützen. Wir haben uns erneut für den LUBA Dresden e.V. entschieden, der sich dafür einsetzt, Herzenswünsche von benachteiligten Dresdner Kindern und Jugendlichen zu erfüllen.

Slides und Fotos zum Vortrag „Mind the Gap – Architektur vs. Code“
Download „Mind The Gap – Architektur vs. Code“

Feedback, Fragen und Anregungen zu jQAssistant dürfen gern auf folgenden Kanälen kundgetan werden:

Github: https://github.com/buschmais/jqassistant
Google Group: https://groups.google.com/forum/#!forum/jqassistant
Stackoverflow: http://stackoverflow.com/questions/tagged/jqassistant
Twitter: www.twitter.com/jqassistant

Alle Infos zum Tool: http://jqassistant.org

Wir wünschen frohe Weihnachten!

Der vierte Advent steht vor der Tür, Heilig Abend rückt immer näher und der Jahreswechsel lässt nicht mehr lange auf sich warten.
Deshalb möchten wir uns an dieser Stelle für das entgegengebrachte Vertrauen und die gute Zusammenarbeit im Jahr 2014 bedanken.
Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ruhige und besinnliche Weihnachten sowie Gesundheit, Glück und Erfolg für das neue Jahr.

buschmais wünscht frohe Weihnachten

In diesem Jahr unterstützen wir den MediClowns Dresden e.V. mit einer Spende.

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