Buchrezension: Gradle – Ein kompakter Einstieg in modernes Build-Management

Cover: Gradle – Ein kompakter Einstieg in modernes Build-Management

Joachim Baumann
Gradle
Ein kompakter Einstieg in modernes Build-Management

dpunkt.verlag
260 Seiten
€ 32,90
ISBN 978-3-86490-049-5

Das auf einer Groovy-DSL aufsetzende Build-System Gradle vereint laut Aussage des Herstellers die Flexibilität von Ant mit dem Abhängigkeitsmanagement und den Konventionen von Maven. Obwohl es sich als weiterer Evolutionsschritt beider “alter” Build-Systeme versteht, möchte es doch nicht in Konkurrenz dazu gesehen werden. Verstärkte Aufmerksamkeit hat das relativ junge Gradle (Version 1.0 wurde im Sommer 2012 veröffentlicht, aktuell gibt es Version 1.10) erhalten, als Google es im Frühjahr 2013 auf der Google I/O zu dem neuen Build-System für sein mobiles Betriebssystem Android gekürt hat.

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buschmais Trainingswoche

jQAssistantWebreportsAlle aktuellen Projekte für eine Woche geparkt, im buschmais Büro werden Tische und Stühle zusammengerückt, Getränke in den Kühlschrank und los gehts: Trainingswoche@buschmais. Abseits vom Alltagsgeschäft stehen nun neue Technologien und Konzepte im Mittelpunkt. Thema diesmal: “Grafische Visualisierung für HTML mit JavaScript” – wir bauen ein Webfrontend für jQAssistant.

Die Anforderungen waren schnell formuliert: In Zukunft soll jQAssistant dem Nutzer die Möglichkeit bieten, sich individuelle Metriken als Abfragen zu definieren und die Ergebnisse in Form einer TreeMap im Browser darzustellen.

Für unsere Realisierung haben es zwei Frameworks in die engere Wahl geschafft: Das JavaScript InfoVis Toolkit, kurz JIT, und das Data-Driven Dokuments Framework, kurz D3.js. Beides sind weit verbreitete JavaScript-Bibliotheken zur Visualisierung von konkreten Daten. Um zu ergründen, was hinter den markig daherkommenden Projektwebseiten steckt, arbeiteten wir in Teams, so dass wir beide Frameworks parallel integrieren und testen konnten. Die Entscheidung für D3.js und gegen JIT fiel erst am letzten Tag. Bis dahin hatten wir beide Frameworks als gleichwertig betrachtet, mit ein paar Stärken in einem und auch Schwächen in dem anderen Framework. Der letztendliche Entscheidungsfaktor war dann jedoch die “Unbestimmtheit der Datenmenge” die der Nutzer den Frameworks zukommen lassen kann. Hier stießen wir aufgrund der rekursiven Implementierung der Render-Funktion auf Probleme im JIT. Diese Rekursion brachte ab einer Datenmenge von ca. 5000 Datensätzen den Browser dazu, die Verarbeitung abzubrechen.

Die Kommunikation des Browsers mit dem jQAssistent-, oder genauer gesagt dem Neo4J-Server, überlassen wir einem weiteren, weit verbreiteten JavaScript-Framework: AngularJS. Auch wenn die Einarbeitung in das Framework und der Umgang mit diesem anfangs recht schwierig, wenn nicht sogar müßig erschien (stellenweise fragten wir uns: “Warum eigentlich AngularJS und nicht pures JavaScript?”), hat es am Ende doch seine Stärken gezeigt. Mal abgesehen von der sauberen Trennung zwischen Model, View und Controller – was uns eine gute Parallelisierung der Arbeit ermöglichte – sind auch die gut abstrahierten AJAX-Calls ein großer Gewinn gewesen.

Als Resümee der Trainingswoche können wir sagen: Es hat Spaß gemacht! Wir haben mal wieder einen Blick über den Tellerrand geworfen und jQAssistant darf sich in Zukunft mit dem neuen Webfrontend schmücken. Wir sind schon gespannt welche Themen beim nächsten mal auf der Tagesordnung stehen.

Anschaulich zusammengefasst: Diagramm-Bibliotheken für Android

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Download Erschienen in Java aktuell (Ausgabe 03/2013)

Android ChartingInternet, Kommunikation, Unterhaltung – wofür man bis vor ein paar Jahren noch einen Desktop-PC oder Laptop benötigte, kann man heute in einer Hand halten und mit der anderen bedienen. E-Mails lesen auf dem Smartphone und surfen im Internet oder chatten auf dem Tablet sind keine futuristischen Anwendungsfälle mehr. Eine Vielzahl von Apps stehen dafür bereit.

Anders als im Consumer-Bereich sind professionelle Anwendungen rar gesät. Warum überwachen Administratoren nicht mobil ihre Serverlandschaft, prüfen Sales-Manager nicht die Verkaufszahlen der letzten Tage oder sehen Fußballtrainer nicht den aktuellen Trainingsstand ein?

Damit diese Anwendungsfälle realisiert werden können, benötigt man Bibliotheken zur visuellen Aufbereitung von Daten. Derartige Bibliotheken sollen im Folgenden für Android unter die Lupe genommen werden.

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