Java Forum Stuttgart 2014 – Eine kleine Nachlese

Der Besucher einer Konferenz wird immer wieder auf’s Neue mit der gleichen Herausforderung konfrontiert: Welche Vorträge möchte ich besuchen, anhand welcher Kriterien wähle ich sie aus? Suche ich nach neuen Technologien und Ansätzen, verbunden mit der leisen Hoffnung, dass ich sie in absehbarer Zeit in meinem Arbeitsumfeld anwenden kann? Oder widme ich mich eher mir bereits bekannten Themen und lasse mich in meinen Einstellungen bestätigen oder widerlegen?

Java Forum Stuttgart

Es ist gut, wenn eine Veranstaltung die Möglichkeit bietet, beide Ansprüche zu befriedigen und darüber hinaus den Rahmen dafür schafft, mit alten oder neuen Bekannten ins Gespräch zu kommen – und das war trotz oder vielleicht auch wegen des vermeldeten Besucherrekords beim Java Forum Stuttgart 2014 wieder einmal der Fall.


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JavaLand 2014

Eine Java-Konferenz im Vergnügungspark – ist das ernst gemeint? Das war die erste Frage, die sich mir stellte, als ich das erste Mal von “JavaLand” hörte und ich konnte die Skepsis bis zu meiner Ankunft im Phantasialand Brühl nicht wirklich ablegen. Ich wurde schnell eines Besseren belehrt: Nicht zuletzt dieser Umstand trug dazu bei, eine sehr entspannte Atmosphäre zu erzeugen. Mein persönliches Fazit ist daher: Zwei sehr fruchtbare Tage voller persönlicher Gespräche mit Gleichgesinnten in der Sonne vor Wasserspielen und interessanten Vorträgen in mystischer oder theatraler Atmosphäre – gehalten von einem spannenden Mix aus “alten Bekannten” der Szene und (noch) unbekannten Gesichtern.

Eine ganz persönliche Note ergab sich für mich bei der Präsentation des Themas “Qualitätssicherung mittels graph-basierter Softwareanalyse” und dem dahinterliegenden Projekt jQAssistant. Die Zutaten neben meinen Slides, Beispielen und einer kleinen Prise Nervosität: Ein sehr gut gefüllter Raum, ein aufmerksames Publikum, das mich trotz Überziehung der mir zur Verfügung stehenden Zeit zum Weitermachen animierte, und eine emotionale Diskussionen direkt im Anschluss – eine tolle Erfahrung!

Auf diesem Wege vielen Dank an die Organisatoren – also an die Java-Community – die dieses Event möglich gemacht haben. Ich komme im nächsten Jahr gern wieder – ins JavaLand!

Meine Slides als PDF: Qualitätssicherung mittels graph-basierter Softwareanalyse (PDF; 3,1 MB)

Copyright iJUG e.V. Mit freundlicher Genehmigung des Interessenverbundes der Java User Groups e.V.

Contexts und Dependency Injection –
die grundlegenden Konzepte

Die Voraussetzung zur Nutzung von Contexts und Dependency Injection (DI/CDI) ist die Verwendung eines entsprechenden Containers. Dies kann ein vollständig Java-EE-6-kompatibler Application-Server sein (etwa JBoss AS 7.x), für kleinere Ansprüche stehen JBoss Weld (Referenz-Implementierung) und Apache OpenWebBeans als Stand-Alone-Bibliotheken zur Verfügung. In der mehrteiligen Artikelreihe werden die zu lösenden Probleme und angebotenen Lösungskonzepte näher erläutert.

Lesen Sie den vollständigen Artikel hier:
Download Java aktuell, Ausgabe 2/2014, S. 51 – 56

Dieser Artikel stellt den zweiten von drei Teilen zum Thema Contexts und Dependency Injection dar. Als Einstieg in den Artikel empfiehlt sich der Beitrag „Contexts und Dependency Injection – der lange Weg zum Standard“ aus der letzten Ausgabe. Die nächste Ausgabe wird sich mit der Verwendung von Events, Interceptoren und Delegates beschäftigen.

Contexts und Dependency Injection –
der lange Weg zum Standard

Die JSRs 299 (Contexts und Dependency Injection, CDI) und 330 (Dependency Injection, DI) sind bereits Ende 2009 als Teil von Java EE 6 veröffentlicht worden. Implementierungen stehen – eingebettet in Application-Servern oder als Bibliotheken – ebenfalls seit geraumer Zeit zur Verfügung. Es ist aber zu beobachten, dass sich Entwickler nur schwer mit CDI anfreunden können oder es nur halbherzig einsetzen. In einer Reihe von Artikeln werden die zu lösenden Probleme und angebotenen Lösungskonzepte näher erläutert.

Lesen Sie den vollständigen Artikel hier:
Download Java aktuell, Ausgabe 1/2014, S. 46 – 49

Dieser Artikel ist der erste von drei Teilen zum Thema Contexts und Dependency Injection. In der nächsten Ausgabe wird auf die Umsetzung grundlegender Konzepte durch CDI eingegangen werden. Der Artikel widmet sich dabei den Fragen der Deklaration von Beans, deren Lebenszyklen sowie typsicherer Injizierung und skizziert die Integration mit Enterprise Java Beans beziehungsweise Java Server Faces.

One Day in Riga – Java Day Riga 2013

Blogeintrag Java Day Riga - 2013-11-28

Am 28.11.2013 fand in Riga eine eintägige Java-Konferenz statt, die von der Java User Group Lettland in Kooperation mit Oracle organisiert wurde. Die inhaltlichen Schwerpunkte lagen auf den neuen Features von Java SE 8 (Lambda-Ausdrücke!) sowie in den Bereichen der funktionalen Programmierung und Skalierung durch Parallelität. Es war aber auch Platz für andere Themen – in einer Session hatte ich die Gelegenheit, dem sehr(!) aufmerksamen Publikum Modellierung und Abfrage von Daten mit einer Graphendatenbank (Neo4j) beispielhaft anhand von Code-Analysen und Constraint-Validierungen à la jQAssistant nahezubringen. Als kleines Dankeschön gab es neben kritischen Fragen äußerst wertvolles Feedback über Möglichkeiten und Grenzen des von mir vorgestellten Ansatzes.

Gemessen an der Anzahl von Vorträgen und Besuchern fühlt sich der Java Day Riga im Vergleich zu anderen Konferenzen klein an – das ihm aber keineswegs zum Nachteil gerät! Eine gute Auswahl an Themen, motivierte Teilnehmer und eine gute Organisation bleiben nach wie vor das A und O einer Konferenz – in diesem Sinne herzlichen Dank an die Organisatoren!

Die Slides zum Vortrag:

“Exploration and Verification of Java Applications Using a Graph Database”
(PDF; 2,4 MB)

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