Archiv für Juni 2009

Buchrezension:
Pragmatisches Denken und Lernen

Andy Hunt
Pragmatisches Denken und Lernen
Refacture your wetware!

Hanser Fachbuch

265 Seiten. Broschiert.
€ 24,90
ISBN 978-3-446-41643-7

Manch einer behauptet von sich, Experte auf einem Gebiet zu sein. Doch die wenigsten sind es wohl tatsächlich. „Wenn man auf einem Gebiet nicht besonders fähig ist, neigt man mit größerer Wahrscheinlichkeit dazu, zu denken, dass man ein ziemlicher Experte darin ist.“ – stellt Andy Hunt in seinem neusten Werk „Pragmatisches Denken und Lernen“ fest. Diesen selbsternannten Experten ist meist nicht bewusst, wie wenig sie eigentlich wissen. Häufig gibt es Verfahren und Methoden zur Problemlösung in ihrem Fachgebiet, von denen sie keinerlei Kenntnis haben. Und nur wenige von uns wissen wohl tatsächlich, wie unser Gehirn Informationen verarbeitet und welche effizienten Methoden zum Lernen und Lösen von Problemen auf dem Weg zum Expertentum unerlässlich sind.

Andy Hunt, der als Co-Autor des Bestsellers „Der Pragmatische Programmierer“ bekannt wurde, führt den interessierten Leser in „Pragmatisches Denken und Lernen“ in die Lern- und Verhaltenstheorie ein. Er bekräftigt dabei verschiedene Erkenntnisse der Neuro- und Verhaltenswissenschaften durch persönliche Erfahrungen und Eindrücke, die er während seiner langjährigen Tätigkeit als Programmierer gesammelt hat. Das Buch enthält eine herausnehmbare Karteikarte mit 48 Tipps, die im Buch sukzessive erarbeitet werden und dem Leser das pragmatische Denken und Lernen nahe bringen sollen. Im gesamten Buch schlägt Hunt praktische Übungen, die er als „vertiefende Handlungen“ bezeichnet, vor. Diese sollen das Gelesene untermauern und dem Leser den Stoff besser begreifbar machen.

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Refactoring von Datenbankschemas mit Liquibase

Software verändert sich, und mit ihr verändern sich die benötigten Datenstrukturen. Komplexe SQL-Skripte sind meist die Folge. Alternativ dazu existiert ein einfach zu erlernendes, aber mächtiges Werkzeug: Liquibase

“Nichts ist so beständig wie der Wandel“. Dieses oftbenutzte Zitat trifft insbesondere auch auf den Lebenszyklus von Software zu. Es ist nahezu unmöglich, eine Anwendung vollständig auf dem Reißbrett zu entwerfen, sie exakt in der geplanten Form umzusetzen und anschließend nicht mehr verändern zu müssen. Neue ebenso wie sich verändernde Anforderungen erzwingen zu verschiedenen Zeitpunkten im Entwicklungsprozess entweder Ergänzungen oder Änderungen, denen praktisch jeder Teil des Systems unterliegt. Der Begriff “Refactoring” hat mittlerweile einen festen Platz im Vokabular der Softwareentwickler gefunden und wird durch Entwicklungsumgebungen für gängige Programmiersprachen sehr gut unterstützt.

Während diese Aussage ohne Einschränkung auf die Programmiersprache Java und ihre Werkzeuge (zum Beispiel Eclipse) angewendet werden kann, klafft ausgerechnet in deren näherem Umfeld eine Lücke: Wie werden Änderungen im Domänenmodell auf Schemas relationaler Datenbanken übertragen, ohne bestehende Strukturen und bereits vorhandene Daten zu zerstören? …

Lesen Sie den vollständigen Artikel hier:
Download DatabasePro, Ausgabe 2/2009, S. 92 - 96